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Als Diagnoseinstrument

Hier sind verschiedene Vorgehensweisen möglich, die auch von dem jeweiligen Erfahrungsgrad der Schüler abhängig sind.

  • Der Lehrer gibt Begriffe (Knoten) und Pfeilbeschriftungen vor. Die Schüler setzen die Pfeile entsprechend.
  • Der Lehrer gibt nur die Begriffe vor. Die Schüler setzen diese zueinander in Bezug und beschriften die Pfeile selbst. Damit ergeben sich schon unterschiedliche Concept Maps, die aber durchaus alle sinnvoll sein können.
  • Der Lehrer gibt nur das Thema vor und evtl. die Anzahl der zu verwendenden Begriffe. Die Schüler erstellen daraufhin eigenständig ein Concept Map.

Conceptmap

 

In der Abbildung oben ist eine Concept Map dargestellt, wie sie Schüler mit vom Lehrer vorgegebenen Begriffen erarbeitet haben. Schreibt man die Begriffe auf Post-it Zettel, so lassen sich diese während der Strukturfindung variabel setzen. Damit ist es leichter möglich auch eine ansprechende Darstellung, die auch Symmetrien beachtet, zu erhalten.

Übungen:

1. Erstellen Sie eine Concept Map mit den folgenden Begriffen/Knoten:

Carbonsäure, Wasser, Ameisensäure, Carboxygruppe, Ethansäure, saure Lösung, Methansäure, Essigsäure, Wasser, Kalk, Protonendonator, elektrischer Strom, Essig

Hinweis zum Vorgehen: Schreiben Sie Begriffe zunächst auf Post-it Zettel und strukturieren Sie damit ihre Map.

2. Erstellen Sie eine Concept Map zumThema Alkohole
(Verwenden Sie dazu die Software Cmap Tools )

Schreiben Sie sich geeignete Begriffe auf, setzen Sie diese zueinander in Bezug und beschriften Sie die Pfeile entsprechend den Pfeilrichtungen. Zur Erstellung der Concept Map können Sie auch die Software IHMC Cmap Tools < verwenden. Die Installationsdatei befindet sich im Ordner 4_Diagnosematerialien/3_Concept_Map/CMap_Software. Installieren Sie das Programm auf Ihrem Computer. Die Software ist Freeware und lässt sich leicht erlernen.

Informationen zur Software und aktueller Download auf http://cmap.ihmc.us/

Literatur:

  • Klinger, U., Workshop MNU Kongress  zum Thema  Diagnose von Schülerleistungen durch Begriffsnetze (Concept Mapping)
  • Sumfleth, Neuroth, Leutner, Concept Mapping – eine Lernstrategie muss man lernen, Chemkon 2010, 17, Nr.2, 66-70 http://www.uni-due.de/chemiedidaktik/09_forschung_agsumfleth.shtml#TeachingMaterials
  • Freimann, T. und Schlieker, V.: Concept Map / Begriffsnetz, in Naturwissenschaften im Unterricht Chemie Heft 64/65 12(2001)58f,
    Leisen, J. (Hrsg.): Methoden-Handbuch, Varus Verlag Bonn 1999
  • Häußler,P. et.al.: Naturwissenschaftsdidaktische Forschung - Perspektiven für die Unterrichtspraxis, IPN Kiel 1998
  • Behrendt, H. und Reiska, P.: Abwechslung im Naturwissenschaftsunterricht mit Concept Mapping, in Plus Lucis 1/2001, S.9f
  • Behrendt, H., Dahnke,H., Reiska,P.: Einsatz und computergestützte Auswertung von Concept Maps mit modalen Netzen und Bereichsdiagrammen. In: Fischler, H., Peuckert,J. (Hrsg.) : Concept Mapping in fachdidaktischen Forschungsprojekten der Physik und Chemie. Berlin: Logos Verlag 2000
  • Behrend,H., Häussler,P., Reger,H.: Concept Mapping. Schülerinnen und Schüler legen ihre eigenen Begriffsnetze. NiU / Physik, Heft 38, 1997
  • Novak,J.D.: Concept Mapping: A Useful Tool for Science Eduication. In: Journal of Research in Science Teaching
  • Peuckert,J.: Concept Mapping – Lernen wir unsere Schüler kennen! Teil, Grundlagen des Concept Mappping. In: Praxis in der Schule,S36 (1999)
  • Peuckert,J., Rothenhagen, A., Sylvester,U.: Concept Mapping – Lernen wir unsere Schüler kennen!-Teil 2, Diagnose von Wissensentwicklungen mittels Concept Mapping; ein Bericht aus der Praxis. In: Praxis in der Schule 37 (1999)

Concept Maps - Anleitung und Übungen: Herunterladen [doc] [1,3 MB]
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