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Anmerkungen

Zu 1.
Der Hinweis, dass die Teilchen nicht sichtbar sind, macht noch einmal klar, dass damit jede Aussage über ihr Aussehen und ihre Farbe sinnlos ist.

Zu 2.
Dass die Teilchen nicht verschwinden können, sondern beim Eindampfen der Lösung das Salz und damit seine Teilchen wieder da sind, kann experimentell gezeigt werden. Allerdings war ja zwischendurch das Salz ja wirklich verschwunden. Der Stoff mit der charakteristischen Kristallform und der hohen Schmelztemperatur war nicht vorhanden. Insofern kann man Aussagen, dass zwischendurch wohl andere Teilchen gebildet worden sein müssen, nicht von der Hand weisen. Hier können Untersuchungen über den Massenerhalt beim Lösen zeigen, dass die Teilchen auf keinen Fall verschwunden sind. Ihre Masse ist ja noch vorhanden. So wird klar, dass die Eigenschaften eines Stoffes nicht nur von der Art des Teilchens sondern auch davon abhängen, wie sich die Teilchen zusammenlagern.
Übrigens ist der salzige Geschmack einer Salzlösung kein Beweis für das Vorhandensein der ursprünglichen Salzteilchen in der Lösung. Der salzartige Geschmack von Salz beruht immer darauf, dass im Mund eine Lösung erzeugt wird, deren Geschmack man wahrnimmt. Wie reines, ungelöstes Salz schmeckt, kann man gar nicht wissen.

Zu 3.
Wird diese Aussage für richtig erachtet, muss noch einmal darauf hingewiesen werden, dass alle Stoffe aus Teilchen aufgebaut sind, also auch Luft. Eine Zeichnung eines Kristalls mit Umgebung auf Teilchenebene klärt den Sachverhalt.

Zu 4.
Die Brownsche Bewegung sichtbarer Körnchen aufgrund der Stöße nicht sichtbarer Teilchen sieht man unter dem Mikroskop tatsächlich nach einiger Zeit nicht mehr, wenn die Flüssigkeit eintrocknet. Auch das Schütteln von Kugeln hört wieder auf, wenn die Energie des Schüttlers nicht mehr zugeführt wird. Hier muss dem Schüler der Unterschied zwischen dem Modell und seinen Veranschaulichungsmöglichkeiten deutlich gemacht werden.

Zu 5.
Teilchen müssen als unveränderlich (solange der Stoff existiert) postuliert werden. Nur ihre Bewegung  kann variieren. So wird der Schmelzvorgang auf Teilchenebene klarer.

Zu 6.
Wie bei 1. kann man über das Aussehen der Teilchen nichts sagen. Die Tischtennisbälle sind nur ein Versuch, etwas anschaulich zu machen, was man nur denken aber nicht anfassen kann.

Zu 7.
Die Formulierung „schwimmen“ in Wasser führt bei manchen Schülern zu der Vorstellung, die Teilchen hielten sich (wie ein menschlicher Schwimmer) nur an der Oberfläche auf. Es soll aber eigentlich die Diskussion darüber angeregt werden, ob das Medium Wasser als Kontinuum gesehen wird oder ob auch auf das Lösungsmittel das Teilchenmodell angewandt werden muss. Erfahrungsgemäß gibt es an dieser Stelle Klärungsbedarf.

Fördermöglichkeit zu 7.
Die Folie wird den Schülern zusammen mit der Frage präsentiert "Welche Darstellung beschreibt zutreffender eine Zuckerlösung auf der Teilchenebene?"
Wieder wird es darauf hinauslaufen, dass man nicht den einen Stoff (Zucker) auf Teilchenebene betrachten kann und gleichzeitig der andere Stoff (Wasser) auf der Stoffebene bleibt. Deswegen ist nur die zweite Darstellungsart auf der Folie korrekt.