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Praktikum: Teilchensieben

Hinweis

Es wird darauf hingewiesen, dass für jedes Experiment entsprechend der eigenen Durchführung vor der erstmaligen Aufnahme der Tätigkeit eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und dokumentiert werden muss. Jede fachkundige Nutzerin/jeder fachkundige Nutzer muss die aufgeführten Inhalte eigenverantwortlich prüfen und an die tatsächlichen Gegebenheiten anpassen.

Weder die Redaktion des Lehrerfortbildungsservers noch die Autorinnen und Autoren der veröffentlichten Experimente übernehmen jegliche Haftung für direkte oder indirekte Schäden, die durch exakten, veränderten oder fehlerhaften Nachbau und/oder Durchführung der Experimente entstehen. Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.gefahrstoffe-schule-bw.de

A) Folie ist nicht gleich Folie

Material:
Frischhaltefolie, Cellophanfolie, 2 Reagenzgläser, Reagenzglasständer, Becherglas, Wasser, kleine Haushaltsgummis, Stativ mit 2 Muffen und 2 Klammern, Schere, Farbstofflösung (vom Lehrer): dunkelvioletter Farbstoff, Digitalkamera oder Fotohandy


Durchführung:
Fülle zwei Reagenzgläser jeweils zur Hälfte mit der Farbstofflösung. (Achtung: Lösung nicht auf die Haut und Kleider bringen!). Verschließe das Reagenzglas 1 dicht mit einem passenden Stück Cellophanfolie, das Reagenzglas 2 mit Frischhaltefolie. Befestige die Folie jeweils mit einem Gummi. Achte darauf, dass die Folien nicht beschädigt werden. Die Reagenzgläer dürfen keine scharfen Ränder besitzen. Befestige die Reagenzgläser mit Hilfe von Muffen und Klammern umgekehrt an einem Stativ und tauche sie in ein Becherglas mir Wasser.

Aufgaben:

  • Beobachte! Notiere deine Beobachtungen, fertige Digitalbilder f ür dein Protokoll an.
  • Formuliere eine Vermutung (Hypothese) zur Erklärung deiner Beobachtungen. Berücksichtige dabei die rasterelektronenmikroskopischen Bilder, die unterschiedliche Folienmaterialien in sehr starker Vergrößerung zeigen:

Folien

B) Farbstoff ist nicht gleich Farbstoff

Material:
Cellophanfolie, 2 Reagenzgläser, Reagenzglasständer, Becherglas, Wasser, kleine Haushalts-gummis, Stativ mit 2 Muffen und 2 Klammern, Schere, Farbstofflösungen (vom Lehrer): dunkelvioletter Frabstoff (kann auch durch Tinte ersetzt werden), dunkelblauer Farbstoff, Digitalkamera oder Fotohandy


Durchführung:
Fülle zwei Reagenzgläser jeweils zur Hälfte mit einer der beiden Farbstofflösungen. (Achtung: Lösungen nicht auf die Haut und Kleider bringen!) . Verschließe beide Reagenzgläser dicht mit einem passenden Stück Cellophan-Folie. Befestige die Folie jeweils mit einem Gummi. Achte darauf, dass die Folien nicht beschädigt werden. Die Reagenzgläser dürfen keinen scharfen Rand besitzen. Befestige die Reaganzgläser mit Hilfe von Muffen und Klammern umgekehrt an einem Stativ und tauche sie in ein Becherglas mir Wasser.

Aufgaben:

  • Beobachte, notiere deine Beobachtungen.
  • Formuliere eine Vermutung (Hypothese) zur Erklärung deiner Beobachtungen.
  • Erstelle ein Versuchsprotokoll zu den beiden Versuchen
  • Beantworte folgende Fragen:

Fragen:

  1. Lassen sich Stoffe in beliebig kleine Teilchen aufteilen?
  2. Inwiefern bestätigen deine Experimente die Vorstellungen von Demokrit?
  3. Welche Teilchen sind größer: Die blauen oder rotvioletten Farbstoffteilchen?
Hinweis:
Ein ganz ähnlicher Vorgang des Siebens sehr kleiner Teilchen läuft in den Nieren ab. Anstelle von Kunststofffolien wirken hier natürliche Zellmembranen als Filter. Sie lassen Wasser und kleine Abfallstoffe des Stoffwechsels durch und halten größere Teilchen im Körper zurück

Praktikum „Teilchensieben“: Herunterladen [doc] [352 KB]

Praktikum „Teilchensieben“: Herunterladen [pdf] [420 KB]