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Bildungsstandards

Ein Perspektivenwechsel (vom Input- zur Outputorientierung)

Die Unterrichtsplanung vergangener Jahrzehnte beruhte wesentlich auf fachsystematisch meist wohlbegründeten Lehrplänen. Diese lieferten verbindliche Vorgaben über das, was unterrichtet werden sollte. Sie machten aber keine verbindlichen Aussagen über das Ziel des Unterrichtens, das heißt, was Schülerinnen und Schüler nach dem Unterricht wirklich können sollen. Damit blieb letztlich auch der Erfolg des Unterrichts, das Ergebnis des Lernens nicht mess- und vergleichbar, weder für die Schüler noch für die Lehrer. Qualitätsentwicklung benötigt Kriterien und Evaluationsinstrumentarien. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2004 mit den Bildungsstandards ein Perspektivenwechsel vollzogen. Es wurden nicht mehr die inhaltlichen Inputs ins Blickfeld gerückt, sondern das erwünschte Ergebnis, d. h. die Kompetenzen, die durchschnittlich leistungsfähige Schüler und Schülerinnen durch den Unterricht erwerben sollten.
(→ Regelstandards)

Es kommt darauf an, was beim Unterricht herauskommt!

Kompetenzorientierter Chemieunterricht - eine Einführung:
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