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Einführung in die Kursmaterialien: Kompetenzen im Lateinunterricht

Mit der Einführung des Bildungsplans 2004 rückten - anders als bei den zielorientierten Lehrplänen zuvor - die nach gehaltenem Unterricht tatsächlich vorhandenen Kompetenzen der Schüler ins Zentrum der Unterrichtsplanung. Diese Perspektive wird prägnant als Output-Orientierung bezeichnet. Es besteht Einigkeit darüber, dass ein (mittels DVA und Zentralabitur überprüfbares) Verfügen über Kompetenzen nur möglich ist, wenn sich die einzelnen Fächer auf grundlegende Fähigkeiten beschränken und das Einüben der gewünschten Kompetenzen Gegenstand des Unterrichts ist. Außerdem unterliegt es keinem Zweifel, dass gerade individuelle Förderung einen breiten Lernerfolg ermöglicht. Diese grundsätzlichen Überlegungen haben natürlich für jedes Fach unterschiedliche Konsequenzen. So stellen sich in Latein z.B. die Fragen, auf welche Fähigkeiten man sich beschränkt, wie das Üben im Unterricht abwechslungsreich gestaltet werden kann und wo in unserem Schulsystem Raum für individuelle Förderung bleibt. Die hier abrufbaren Unterrichtseinheiten versuchen praktische Antworten auf diese Fragen zu geben. Sie dürfen gerne vollständig übernommen oder als Bausteine in andere Unterrichtseinheiten eingefügt werden.