Zur Hauptnavigation springen [Alt]+[0] Zum Seiteninhalt springen [Alt]+[1]

Differenzierung


Unterrichtsprinzip: Lernprozesse werden so organisiert, dass möglichst jeder Schüler die Lernmöglichkeiten, -anregungen und –hilfen findet, um den Ansprüchen erfolgreich zu genügen.

  • Prinzip der „kontrollierten Variabilität“: Phase herkömmlicher Vermittlung und anschließende individualisierte Lernarbeit (z.B. mit Arbeitsblättern)
  • Arrangement mittlerer Reichweite  

(Vgl. Pädagogik 9/09)


Schulorganisatorische Differenzierung

Auf dieser Ebene kann jede Lehrperson die Schüler/innen seiner Lerngruppe je nach Unterrichtssituation nach bestimmten Kriterien zu situativ wechselnden Gruppierungen zusammenfassen, wobei das Schulcurriculum und die Persönlichkeit der unterrichtenden Lehrkraft Präferenzen und Grenzen festlegen.

Differenzierungsmöglichkeiten können sich ergeben aus der Organisation der Lerngruppe (Wahl, Zufall, etc.), aus den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, den möglichen Sozialformen, den Unterrichtsmethoden und den Unterrichtsmedien. Die Differenzierungsmöglichkeiten ergeben sich auch anhand der Unterrichtsinhalte und der Ziele.

Auch der Lernstil, das Lerntempo und das Lerninteresse lassen eine didaktische Differenzierung als notwendig erscheinen. (Vgl. Paradies, Liane, Linser, Hans-Jürgen: Differenzieren im Unterricht , Berlin 2001,S. 36ff)