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Drama

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Diese Seite ist Teil einer Ma­te­ria­li­en­samm­lung zum Bil­dungs­plan 2004: Grund­la­gen der Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung. Bitte be­ach­ten Sie, dass der Bil­dungs­plan fort­ge­schrie­ben wurde.

Ni­veau­kon­kre­ti­sie­rung für Deutsch, Klas­se 8
Eine Dra­men­sze­ne un­ter­su­chen

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Ni­veau­be­schrei­bung

Kri­te­ri­um

A

B

C

Text­be­schrei­bung/ Hand­lung

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler er­ken­nen den Zu­sam­men­hang von Ur­sa­che und Folge des Ge­sche­hens. Die da­hin­ter ste­hen­de Macht­de­mons­tra­ti­on und Un­mensch­lich­keit wer­den pau­schal be­nannt Die Rolle der Fi­gu­ren dabei wird über­se­hen.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler be­schrei­ben den Zu­sam­men­hang zwi­schen Ur­sa­chen und Fol­gen , Ein­zel­hei­ten wer­den nur punk­tu­ell ge­nannt. Fol­ge­run­gen auf den wei­te­ren Ver­lauf wer­den in­halt­lich be­schrie­ben, aber nicht funk­tio­nal ge­deu­tet.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ar­bei­ten dif­fe­ren­ziert den Zu­sam­men­hang von Ur­sa­che und Wir­kung her­aus, sie zei­gen z.B. den Kon­trast zwi­schen den Fi­gu­ren. Ihre Rolle für die fol­gen­de Hand­lung wird deut­lich dar­ge­stellt.

Kon­flikt

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sehen die Ur­sa­che des dra­ma­ti­schen Kon­flikts in der Fi­gu­ren­kon­stel­la­ti­on . Die Dar­stel­lung kon­zen­triert sich auf die Kon­fron­ta­ti­on der bei­den Prot­ago­nis­ten und lässt das Um­feld außer Acht.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sehen die Ur­sa­che des dra­ma­ti­schen Kon­flikts in der Fi­gu­ren­kon­stel­la­ti­on und an­satz­wei­se das Po­ten­ti­al für die wei­te­re Zu­spit­zung des Kon­flikts. Dar­über hin­aus gehen sie punk­tu­ell auf die dra­ma­ti­sche Wir­kung des Sze­nen­aus­schnitts ein.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler be­schrei­ben prä­zi­se die Ur­sa­che des dra­ma­ti­schen Kon­flikts , die sich aus der Fi­gu­ren­kon­stel­la­ti­on und der Dy­na­mik der Si­tua­ti­on er­gibt. Sie zei­gen an meh­re­ren Stel­len die dra­ma­ti­sche Wir­kung die­ser Szene und deren Ur­sa­chen . Sie stel­len dar, wie Spie­ler und Ge­gen­spie­ler da­durch immer deut­li­che­re Kon­tu­ren er­hal­ten und sich der Kon­flikt zu­spitzt.

Cha­rak­te­ri­sie­rung der Ge­gen­spie­ler

Den Schü­le­rin­nen und Schü­ler ge­lingt die Cha­rak­te­ri­sie­rung vor­nehm­lich auf einer di­rek­ten Ebene .

Die Cha­rak­te­ri­sie­rung ist ty­pi­sie­rend , in­di­rek­te Cha­rak­te­ri­sie­rungs-merk­ma­le wer­den nur an­satz­wei­se ge­se­hen.er­ar­bei­tet.

In die Be­schrei­bung des Ver­hal­tens ein­zel­ner Fi­gu­ren gehen ethisch-mo­ra­li­sche Wert­ur­tei­le ein .

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen die Prot­ago­nis­ten auf di­rek­te sowie in­di­rek­te Weise cha­rak­te­ri­sie­ren .

Dabei wer­den die Merk­ma­le vor­nehm­lich aus der je­wei­li­gen Sprech­wei­se und der Ge­sprächs­ent­wick­lung ent­wi­ckelt Dif­fe­ren­zie­run­gen , die sich aus der Ge­sprächs­füh­rung er­ge­ben, wer­den kaum be­ach­tet .

Das Ver­hal­ten der Fi­gu­ren wird ethisch-mo­ra­lisch be­wer­tet .

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler cha­rak­te­ri­sie­ren die bei­den Prot­ago­nis­ten in ihrer Ge­gen­sätz­lich­keit dif­fe­ren­ziert , indem sie so­wohl di­rek­te Hin­wei­se sowie in­di­rek­te , die sich aus dem Dia­log ab­lei­ten las­sen, nut­zen. Die Ge­sprächs­ent­wick­lung wird dabei be­ach­tet.

Sie sind in der Lage, das Ver­hal­ten der Fi­gu­ren aus einer kla­ren ethisch-mo­ra­li­schen Po­si­ti­on her­aus zu be­wer­ten .

Dia­log/ Sprech­ak­te

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen an­satz­wei­se die un­ter­schie dli­chen Hal­tun­gen und Denk­wei­sen aus dem Dia­log ab­lei­ten . Ei­ni­ge Sprechab­sich­ten wie Be­feh­len und For­dern sowie Bit­ten, Fle­hen, Ap­pel­lie­ren wer­den nach­ge­wie­sen . Die Be­schrei­bung des Ge­sprächs­ver­laufs be­wegt sich weit­ge­hend auf der in­halt­li­chen Ebene . Sie be­nen­nen das Ver­hält­nis der Re­de­an­tei­le als Aus­druck der Macht­ver­hält­nis­se.

We­ni­ge sprach­lich-sti­lis­ti­sche Be­son­der­hei­ten, wer­den er­wähnt .

Die eine oder an­de­re Re­gie­an­wei­sung wird ein­be­zo­gen.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen die un­ter­schied­li­chen Hal­tun­gen und Denk­wei­sen der Prot­ago­nis­ten aus dem Dia­log ab­lei­ten und die we­sent­li­chen Sprechab­sich­ten be­nen­nen .

Sie zei­gen , dass die Stei­ge­rung des Kon­flikts in Zu­sam­men­hang steht mit der Ab­fol­ge der ein­zel­nen Sprech­ak­te .

Auf­fal­len­de sprach­lich-sti­lis­ti­sche Be­son­der­hei­ten als Aus­druck der in­ne­ren Hand­lung wer­den ein­be­zo­gen .

Die Re­gie­an­wei­sun­gen wer­den an­satz­wei­se in die Deu­tung ein­be­zo­gen .

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler lei­ten dif­fe­ren­ziert die un­ter­schied­li­chen Hal­tun­gen und Denk­wei­sen der Prot­ago­nis­ten , text­nah aus dem Ge­sprächs­ver­lauf ab und be­zie­hen dabei die je­wei­li­gen Sprech­ak­te mit ein (z.B. Bit­ten um Ver­zei­hung, Fle­hen um Ver­ständ­nis, Recht­fer­ti­gung, Ap­pell an Ge­füh­le, Aus­wei­chen, Be­feh­le, For­de­rung, Dro­hung, For­men un­ei­gent­li­chen Spre­chens – be­son­ders Iro­nie). Sie be­zie­hen das Ver­hält­nis der Re­de­an­tei­le der Fi­gu­ren mit ein. Sie er­ken­nen auch das iro­ni­sche Spre­chen an be­stimm­ten sprach­li­chen Mit­teln, z.B. Un­an­ge­mes­sen­heit des Aus­drucks.

Sie er­ken­nen die Funk­ti­on der Re­gie­an­wei­sun­gen und be­zie­hen sie in die Ana­ly­se der Sprech­ak­te ein.

Grund­be­grif­fe des Dra­mas

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler er­ken­nen die Dra­ma­tik der Si­tua­ti­on . Bei ihrer Dar­stel­lung ver­wen­den sie ei­ni­ge Grund­be­grif­fe des Dra­mas . (Szene, Dia­log, Re­gie­an­wei­sung)

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler er­ken­nen den Text­aus­schnitt als Szene von dra­ma­ti­scher Be­deu­tun g.

We­sent­li­che Grund­be­grif­fe des Dra­mas wer­den be­nutzt .

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler er­ken­nen Struk­tu­ren , z.B. dass eine Szene einen Mit­tel­punkt im dra­ma­ti­schen Ge­sche­hen dar­stellt Bei ihrer Dar­stel­lung ver­wen­den sie die Grund­be­grif­fe des Dra­mas (Szene, Spie­ler, Ge­gen­spie­ler, Fi­gu­ren, Kon­flikt, Dia­log, Re­gie­an­wei­sung).

 

Zu­sam­men­hang von Bil­dungs­stan­dards und Ni­veau­kon­kre­ti­sie­rung

Bildungsstandards und Niveaukonkretisierung
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