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Zugänge zum Werkvergleich

2) Zugänge zum Werkvergleich

1)Werke, 2)Abituraufsatz, 3)Bildungsplan, 4)Schüler/innen

2.1) Von den Werken her

  • (mehrere) Themenfelder (u.a. Identität und Rolle, Selbst- und Fremdbestimmung, Gegenwelten)
  • Erarbeitung (in Vergleichs passagen (vgl. m6))
  • Gliederung durch Vergleichs aspekte
  • Erschließung durch synoptische Tabellen (z.B. HR S. 173-194 und m6, m7a und m7b)

2.2) Vom Abituraufsatz und seinen Anforderungen her (I)

Aufgabe 1 ab 2014 in veränderter Form möglich:

  • in der Regel zwei- statt dreiteilig
  • Vergleichsaufgabe schon jetzt für drei Werke möglich
  • letzte Teilaufgabe am stärksten gewichtet (!)
  • Bsp.: Büchner, „Dantons Tod“, II.5 
    • Interpretieren Sie die Szene im Kontext der vorangegangenen Handlung.
    • Untersuchen Sie in einer vergleichenden Betrachtung, wie Danton,
       Faber und der Ich-Erzähler in „Agnes“ mit ihrer Schuld umgehen.

Operator: ‚untersuchen‘ (‚in einer vergleichenden Betrachtung‘)

2.2) Vom Abituraufsatz und seinen Anforderungen her (II)

  • Schreibdidaktik
  • Werkvergleich ist nur ein Teil des Aufsatzes.
      => mit Teilaufsätzen arbeiten
  • Kompetenzraster (kompetenzraster_werkvergleich.doc)
  • Metakognition: Vorgehen, eigene Position und ihre Veränderung (z.B. HR S. 15f., M12a und b)

2.2) Vom Abituraufsatz und seinen Anforderungen her (III)

Fragen von Schülern in der Erprobung (3 Werke):

  • Wie viel Inhalt(sangabe)?
  • Zitate und Verweise auch bei Vergleichswerken?
  • „[Mein Aufsatz] fühlt sich oberflächlich an“.
  • Balance zwischen drei Werken? (=> Makrostruktur)
  • Umgang mit einem Werk, das sich in einem Aspekt ganz deutlich unterscheidet? (=> Mikrostruktur)

2.3) Vom Bildungsplan her (I)

Vier Dimensionen des Werkvergleichs im Bildungsplan (vgl. werkvergleich_dimensionen.doc):

I Sprechen / Schreiben => Darstellung

II Verhältnis der Texte zueinander

III Geschichtlichkeit der Texte

IV Geschichtlichkeit des Lesers

Werkvergleich; Sprechen, Schreiben, Verhältnis der Texte, Geschichtlichkeit der Texte, - des Lesers

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2.3) Vom Bildungsplan her (II)

  • Kontextuiert wird nicht nur der Text durch andere Texte und durch die Erfahrungen der Schüler/innen.
  • Kontextuiert werden auch die Schüler/innen durch die Texte.

2.4) Von den Schülerinnen und Schülern her

„Die Alteritätserfahrung, also die Irritation durch die Andersartigkeit, kann […] zu gesteigerter Selbstreflexion führen.“ (Spinner 2006, S. 9)

„In einem kompetenzorientierten Literaturunterricht richtet man den Blick nicht primär darauf, ob man […] zu einer angemessenen Interpretation gelangt, sondern darauf, ob die Schülerinnen und Schüler Fähigkeiten erwerben, die dann im Umgang mit anderen Texten wieder zum Einsatz kommen können.“ (ebd., S. 7, Hervorhebung Vf.)

„Für einen kompetenzorientierten Unterricht dürfte die Entwicklung der Fähigkeit, literarische Texte auch als Reaktion auf Vergangenes sehen zu können [...], wichtiger sein als die Aneignung von Epochenmerkmalen.“ (ebd., S. 13)

Fazit:

Der vergleichende Zugang ist eine der anspruchsvollsten Formen literarischen Lernens in der Schule.

Für den kompetenzorientierten Literaturunterricht ist er eine wichtige Aufgabe - und eine große Chance.

3) In der Zweijahresplanung

Zweijahresplanung, vorher, nachher, Vergleich

  Grundlagen

 

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