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Tod


Durch die Zitate von Werken der Literatur oder der Bildenden Kunst werden neue Lesarten des Textes möglich.
Kunstwerke werden unter drei Aspekten in den Roman einbezogen:

  1. Ebene der Romanwirklichkeit: Wortfeld “Tod” im Titel (Verknüpfung mit einem wichtigen Leitmotiv des Romans)
    Robert Frost: Stopping by Woods on a Snowy Evening
    Agatha Christie: Murder with Mirrors, Murder on the Orient-Express
    Dylan Thomas: A Refusal to Mourn the Death, by Fire, of a Child in London
    William Shakespeare: Sonnett XVIII
    Broschüre, Sachbücher: How to survive the first two years;
    How to survive Hoosier National Forest
    Ernst Ludwig Kirchner: Hochgebirgslandschaft
    Kokoschka: Plakat Mörder, Hoffnung der Frauen
  2. Ebene Verhältnis zwischen Kunstwerk/Künstler und Rezipient: Demonstration der Funktion und Wirkung von Literatur/Kunst:
    - Agnes steht für den Rezipienten; sie reagiert: gefühlsmäßig: Sie liest nicht mehr, da sie den Einfluss von Literatur fürchtet. (Vgl. S. 62, Sie stellt Bezüge zwischen dem Bild/Fiktion und der eigenen Wirklichkeit her. (Vgl. S.68)
    - Der Ich-Erzähler agiert in der Rolle des Verfassers: Er entnimmt den Texten Anregungen für eigenes Schreiben, erinnert sich an Texte bei Formulierungen. (Vgl. S. 25)
  3. Ebene des von realistischen Inhalten losgelösten Objekts: Das Kunstwerk als von der Realität unabhängiges eigenes Konstrukt
    - Verweis darauf, wie ein Kunstwerk (z.B. Gemälde) gestaltet wurde: Verknüpfung mit künstlerischen Traditionen.
    - Entsprechung zum Schreiben des Erzählers: Das Kunstwerk soll Wirklichkeit nicht abbilden, es erhält seinen Impuls durch die
    Wirklichkeit. Es ist Symbolträger von Vorstellungen.
  4. Besondere Form der Intertextualität – Metatexte: Texte über den Roman Agnes (Agnes’ Geschichte: der Kommentar des Erzählers.)


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