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Bezüge Kunst / Literatur


Textstelle im Roman

Künstler, Werk

Deutung

Tagsüber hielt ich es in der Wohnung nicht aus. […]  (S. 97)

Agatha Christi: Murder on the Orient Express,

(Murder with Mirrors)

Raffinierte Konstruktion des Romans von Christie: Erst am Ende des Romans kann der Leser kombinieren und erkennt die falsche Fährte, die ihn bei der Suche nach dem Täter geleitet hat.

„Was ist, wenn man vorher stirbt?“ […]. (S. 24)

Robert Frost: “Stopping in the Woods on a Snowy Evening”

Konkrete Erfahrungssituation (Schlittenfahrt im Schnee), symbolische Überhöhung (Wald, Schnee) – Motiv des Todes:“ bereit sein“. Letzte Strophe:

“The woods are lovely, dark, and deep,
But I have promises to keep,
And miles to go before I sleep,
And miles to go before I sleep.”

»Frank Lloyd Wright hat etwa dreißig Häuser in Oak Park gebaut«, sagte Louises Vater. […] (S. 100,102)

»Du mußt es lesen«, sagte ich, »es ist besser als der Film.« (S. 103)

Ernest Hemingway: A Farewell to Arms

Charakterisierung Louises

Agnes: »Als Kind waren die Figuren der Bücher, die ich las, meine besten Freunde (S. 119)

Hermannn Hesse: Siddharta

Einfluss von Literatur, Macht des Fiktiven

[…]

»So long as men can breathe, or eyes can see, so long lives this, and this gives life to thee.«

»Kein Gedicht«, sagte Agnes, »eine Geschichte.«  (S. 48)

William Shakespeare: “Sonnet 18”

Spuren hinterlassen

[…] »Mein kleiner Thoreau […].« (S. 101)

Henry David Thoreau

Idee des unverfälschten, ursprünglichen Lebens, fernab der Zivilisation

Louise kritisiert hier den Erzähler und verweist indirekt auf die Bildnisproblematik.

»Du mußt dich zudecken«, sagte ich. »Was hast du?«

Die Norton Anthology lag aufgeschlagen in ihrem Schoß, und sie zeigte auf ein Gedicht. A Refusal to Mourn the Death, by Fire, of a Child in London von Dylan Thomas.
  (S. 130)

„[…] Agnes drehte sich um und weinte in ihr Kissen.“(S. 131)

Dylan Thomas:” A Refusal to Mourn the Death of a Child, by Fire, in London”

Todesmotiv

Bezug zur Romanhandlung: Der Verlust des Kindes

»[…] sagt Paul Valéry, aber er sieht nur, was er denkt«, sagte Louise ironisch.“ (S. 101)

Paul Valery

Französischer Lyriker, 19. Jh.: selbstbezügliche Dichtung, Symbol des Narciss

Erzähler: Hinweis auf die Macht der Subjektivität

Louis kritisiert ironisch diese selbstverliebte Sicht als begrenzt.

„An den Wänden des Zimmers hingen Drucke, eine Gebirgslandschaft von Ludwig Kirchner […]“

„[…] aber ich weiß nicht recht, was es bedeuten soll.«(S. 39)

Ernst Ludwig Kirchner: Gebirgslandschaft

Oskar Kokoschka: Mörder, Hoffnung der Frauen

Hinweis auf Todesmotiv

»Doch«, sagte ich, »aber Glück macht keine guten Geschichten. […] « (S. 69)

Georges Seurat: Un Dimanche d’été àl’ile de la Grande Jatte

1. erzählästhetischer Verweis für das Werk des Autors: Das Zusammenfügen der einzelnen Szenen des Lebens und der Beziehung der Figuren ist ein Konstruktionsakt des Autors sowie des Lesers.

2. als Identifizierungsangebot für die Figuren des Romans.

„Schon während meiner Vorarbeiten in der Schweiz war ich immer wieder auf den Namen George Mortimer Pullman gestoßen […]“ (S. 145)

Georges Mortimer Pullman

Keine gesicherte Weltsicht

»Und Hemingway ist hier geboren«, sagte Louises Mutter.  (S. 100)

Frank Lloyd Wright

Architektur

Die Verweise auf Künstler und Werke bieten dem Leser die Möglichkeit, vielfältige Assoziationen zu den Textstellen zu bilden und so zu einer vertieften Deutung zu gelangen.


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