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Baustein 6 - Inszenierungen analysieren

Hinweise

Die mediale Umsetzung des Dramentextes erfordert die Kenntnisse des Textes und des Mediums Theater. Zu berücksichtigen ist, dass die nachfolgenden Materialien und die im Netz verfügbaren medialen Umsetzungen (siehe http://sondershaus.de/danton und die Trailer und Filme, die über Youtube bereitgestellt werden) immer Dokumentationen von Theateraufführungen sind, mithin bereits anders codiert sind und anders rezipiert werden als die jeweilige Theateraufführung. Darüber hinaus unterliegen sog. Schüleraufführungen einer ganz eigenen Rezeptionsästhetik. Es ist also nur ganz selten möglich, eine authentische Theateraufführung zu besuchen (wie auch die Rezeption eines Filmstills nicht der Rezeption des Filmes entspricht).

Maßgebliche Kompetenzen

[Die Schülerinnen und Schüler können]

3.5

die Mehrdeutigkeit von literarischen Texten erläutern und sich im Interpretationsgespräch über unterschiedliche Lesarten verständigen.

3.10

sich mit der Rezeption literarischer Werke auseinander setzen.

3.12

die verschiedenen Medien als Mittel der Information, Meinungsbildung, Manipulation, Unterhaltung, Kommunikation und ästhetischen Gestaltung gezielt nutzen;

3.13

die unterschiedlichen medialen Gestaltungen literarischer Werke vergleichen und die Funktion der jeweiligen Gestaltungsmittel erläutern;

3.14

spezifische Darstellungsmittel der traditionellen und neuen Medien, ihre spezifische Rezeptionsweise, Wirkung und Problematik darstellen und erläutern

Erweitert und differenziert werden einige Kompetenzen in der Niveaukonkretisierung „Analyse einer Literaturverfilmung“ (Februar 2006). Dabei spielen die Aspekte „Wichtige Übereinstimmungen“, „Auffällige Unterschiede“, „Funktion wichtiger […] Darstellungsmittel im Hinblick auf die Schwerpunktsetzung“ und die „Beurteilung einer Sequenz“ eine auch für die Theateraufführung bedeutende Rolle.

Daraus abgeleitet empfiehlt es sich, die Analyse zu strukturieren:

  1. Voraussetzungen klären (Merkmale des Mediums „Theater“)
  2. Beobachtung (v.a. auf die Differenzen zum Dramentext achten)
  3. Beschreibung (möglichst genaues Beschreiben der Beobachtungen)
  4. Kriteriengestützter Vergleich (Dramentext – Theateraufführung )
  5. Deutung der Besonderheit der Aufführung
  6. Rückbezug auf den Dramentext (z.B. die Frage, ob eine Variante der Mehrdeutigkeit des Dramentextes aufgegriffen wurde)
  7. Kriteriengestützte Beurteilung (der Aufführung oder des Ausschnittes)
  8. Bewertung (kriteriengestützte persönliche Stellungnahme)

  Aufgabenstellungen

 

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