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Baustein 1 - Sprechakte

"Dantons Tod" - Beispiele für Aufgabenstellungen zur Untersuchung von Dialogen

  1. Niveaukonkretisierungen Klasse 8: Eine Dramenszene untersuchen Niveaukonkretisierung Klasse 10: Eine Rede analysieren
  2. Materialien in den Schulbüchern
  3. Eingangsdiagnose: Verstehensvoraussetzungen klären – Kennen der Kommunikationsmodelle (Bühler, Watzlawick, Schulz von Thun, …)
    3.1 Diagnose/ Test
    3.2 Feedback
    3.3 Wiederholung und Übungen
  4. Anwendung auf umgangssprachlichen Dialog
    4.1.1. Übung  (wenig Vorwissen – Niveau A)
    4.1.2. Übung   (Vorwissen vorhanden – Niveau B)
    4.1.3. Übung (Vorwissen vorhanden – Niveau C)
    4.1.4. Produktionsorientierte Übung
  5. Transfer 1: Gestaltete Dialoge
    5.1. Diagnose/ Test
    5.2. Auswertung, Problemorientierung
  6. Transfer 2: Eine Gesprächsstrategie analysieren am Beispiel Büchners „Leonce und Lena“ I.3
  7. 6.1 Diagnose/ Test
  8. Übungen an Stationen –  Dialoge aus Georg Büchner: Leonce und Lena“
  9. Beispiel für Wiederholung und Übung (Sutor: „Weidmanns Nachtgespräche“)
  10. Erarbeitungsphase: Einstiegsdialog (I.1) in „Dantons Tod“
    9.1.1. Untersuchung des Dialogausschnitts – Schwerpunkt
    Kommunikation auf der Bühne
    9.1.2. Untersuchung des Dialogausschnitts – Schwerpunkt
    Dramenkonzeption und Figurencharakterisierung

Hinweise zur Verwendung der Beispiele

Die folgenden exemplarischen Anregungen dienen dazu, das Verfahren deutlich zu machen. Sie dienen lediglich der Veranschaulichung, für den konkreten Unterricht empfiehlt es sich, das eingeführte Lehrbuch oder die erstellten Schülermaterialien zu verwenden, um bei der Behandlung von „Dantons Tod“ die Kontinuität zu wahren, sodass der Wiedererkennungswert und damit die aktive Verfügbarkeit wesentlich ausgeprägter sein kann als mit den hier vorliegenden Materialien. V.a. die Hintergrundinformationen sollten mit den in der Kursstufe behandelten Materialien kohärent sein.

Die Beispiele aus „Leonce und Lena“ sollen inspirieren, dieses Werk zu lesen. Die kurze Dialoganalyse (6.) dient dazu, die Verweigerungsmethode Dantons (bewusstes Betonen der nicht zentralen Aussage des Gesprächspartners) auch an einem scheinbar leichten Dialog aufzuweisen: Er beherrscht wie auch Leonce das Gespräch uns lässt dem Gegenüber keinen Raum, seine Argumentation zu entfalten bzw. sein Anliegen vorzubringen.

Aus Gründen des Urheberrechts wird hier meist aus Quellen zitiert, die allgemein zugänglich sind und veröffentlicht werden dürfen (Creative-Commons-Lizenzen).

Weitere Informationsquellen für Schülerinnen und Schüler:

  http://www.teachsam.de/deutsch/d_literatur/d_gat/d_drama/drama_rede_3.htm

Der digitale Text von Büchners „Dantons Tod“ findet sich hier:
  http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Dramen/Dantons+Tod?hl=dantons+tod

Eine digitale Fassung des Dramentextes die mit den Seitenzahlen der Reclam-Ausgabe vergleichbar ist, sodass sich Fundstellen leicht identifizieren lassen:
  http://sondershaus.de/danton/

Brauchbare Sprechakte und Dialoge für Diagnose und Training finden sich z.B. in den Volksstücken von Horváth
  http://gutenberg.spiegel.de/autor/290

Eine Dramenanalyse (Analyse des Dramentextes) umfasst:

Handlungsführung

Analyse des Aufbaus (Struktur, Raum- und Zeitgestaltung
Erarbeitung des dramatischen Konflikts
Klärung der Dramenkonzept

Figuren

Erarbeitung der Figurenkonstellation
Analyse der Sprache
Offenlegung der Handlungsmöglichkeiten der Figuren

Kontexte

Position(en) des Autors
Berücksichtigung der historischen und politischen Zusammenhänge
Klärung der philosophischen Positionen
Herstellung von Kontextualisierungen

Inszenierung

Vergleich mit dem Dramentext
Klärung der Rezeptionssituation
Analyse des Konzepts der Aufführung

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