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Affiner Roman

Ein weiterer affiner Roman der Gegenwartsliteratur

„Außerdem erweitern sie [die Schülerinnen und Schüler, M.S.] ihre Leseerfahrung durch die Beschäftigung mit mindestens zwei Werken der Gegenwartsliteratur.“ (BP S. 89)

Uwe Timm: Der Schlangenbaum (1986, dtv 12643, 8,90 EUR, 7. Auflage 2010, München)

(C) Timm, Uwe: Der Schlangenbaum. Mit freundlicher Genehmigung des DTV Verlags http://www.dtv.de/buecher/der_schlangenbaum_12643.html

(letzter Aufruf 14.04. 2011)

Die 6. Auflage (2008) informiert so über den Roman:

Wagner, Spezialist für Hoch- und Tiefbau, sieht die Chance eines Neubeginns, als seine Firma ihm die Bauleitung einer Papierfabrik in Südamerika 1 überträgt. Doch bald wird er zum Gefangenen der praktischen Probleme vor Ort. Nichts gelingt mehr, das vertraute Instrumentarium seines Denkens, Fühlens und Handelns versagt. Während er durchgreift, wird seine Ohnmacht offenbar, und als die Regenzeit beginnt, erobert die Natur mit dem steigenden Grundwasser das ihr entrissene Terrain wieder zurück ...

»Ohne erhobenen Zeigefinger erzählt Uwe Timm auf der Ebene politischer Prosa von Korruption, Unterdrückung und fehlschlagender Entwicklungspolitik, als Abenteuerroman handelt Timms Buch von toten Schlangen, zerstochenen Reifen und der Magie lateinamerikanischer Indianer, als psychologischer Roman schildert >Der Schlangenbaum< Wagners Flucht ... ein spannendes, sprachlich brillantes Buch.« (Michael Bauer in der >Neuen Zürcher Zeitung<)

Eine Schülerin schreibt dazu:

21.10.2005

Ann-Kathrin

Auch ich bin Schülerin und muss sagen, dass man dieses Buch sehr gut lesen kann. Sicherlich steht viel zwischen den Zeilen, aber in welchem guten Buch ist das anders? Man braucht ein wenig Hintergrundwissen, was die Sache allerdings nicht unbedingt schwieriger macht!
Dieses Buch werde ich mit Sicherheit in der nächsten Zeit noch einmal lesen und wieder zusätzliche Informationen rauszulesen, die man vielleicht beim ersten Lesen überlesen hat!

(C) Ann-Kathrin. Mit freundlicher Genehmigung des DTV Verlags    http://www.dtv.de/buecher/der_schlangenbaum_12643.html?show=leserstimmen&antworten=0#tabs (letzter Aufruf 14.04.2011)


1 Wie Uwe Timm dem Verfasser am Rande des Freiburger Literaturgesprächs am 12.11.2010 bestätigte, handelt es sich bei dem nicht näher identifizierten südamerikanischen Land um Paraguay , ein Land, vergleichbar dem Guatemala des Homo faber, in dem sich der Clash einer westlich-instrumentellen Vernunft mit „archaisch-unvernünftigen“ Strukturen erleben lässt. Diese von Timm selbst erlebten Kontraste hat er zu einem fesselnden Roman verarbeitet.

  Romananfang in Auszügen

 

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