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Lösungsvorschläge A

„Dantons Tod“ – Dialoganalyse 3 – Station 7 Lösungsvorschläge

A → B (Aufgabe 1)

Camille : Mit der Marionettenmetapher wendet er sich gegen eine Kunstrichtung, die „hölzerne Kopien“ (Z. 2) als Repräsentanten von abstrakten Idealen zeigt. Stattdessen sollte sich die Kunst gegenüber dem wirklichen Leben öffnen. Er plädiert also für einen Realismus, der die natürlichen Gefühle und Bedürfnisse der „Menschen auf der Straße“ ernst nimmt.

Danton : Er präzisiert Camilles Forderung nach mehr Natürlichkeit in der Kunst, indem er das Negativbeispiel des Malers David anführt. David habe die ermorderten Opfer des September-Massakers abgebildet. Danton plädiert dagegen für einen Realismus, der sich mit den lebenden Menschen beschäftigt.

A → B (Aufgabe 2)

Büchner rechtfertigt sich gegenüber der Erwartung, dass Kunst nur das „Schöne“ darstellen dürfe, mit dem Hinweis, dass er lediglich die Wirklichkeit abbilde (Z. 19ff.). Man könne ihm höchstens vorwerfen, den falschen Stoff gewählt zu haben (Z. 29f.). Aber es sei absurd, den Künstlern zu verbieten, geschichtliche Themen zu behandeln (Z. 35ff.). Und er stelle die „Banditen der Revolution“ (Z. 24) so wirklichkeitsnah wie möglich dar, als „Menschen von Fleisch und Blut“ (Z. 44).

Büchner verwendet genauso wie Camille die Marionettenmetapher (vgl. Z. 43).


Fortbildungsmaterial zum standardbasierten und kompetenzorientierten Unterricht im Fach Deutsch (Kursstufe)

 

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