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Be­zie­hun­gen

In­fo­box

Diese Seite ist Teil einer Ma­te­ria­li­en­samm­lung zum Bil­dungs­plan 2004: Grund­la­gen der Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung. Bitte be­ach­ten Sie, dass der Bil­dungs­plan fort­ge­schrie­ben wurde.


… d
ie Be­zie­hun­gen wer­den als un­ter­kühlt und dis­tan­ziert be­schrie­ben; trotz ihres Zu­sam­men­seins blei­ben die Men­schen al­lein und sich selbst über­las­sen, aus Angst vor Ent­täu­schung oder Zu­rück­wei­sung. Der Leser er­hält bei Agnes ein­drück­li­che Bil­der von un­ter­drück­ten Ängs­ten, dem Ge­fühl von Be­deu­tungs­ver­lust und der Fremd­heit. So schreibt ein Re­zen­sent über die Be­zie­hung zwi­schen Agnes und dem Ich-Er­zäh­ler, dass sie eine Fremd­heit ver­körpert, die „erst dann so rich­tig furcht­er­re­gend [wird], wenn sie sich auf­tut zwi­schen Men­schen, die sich zu lie­ben glau­ben" [1] .   

Ar­beits­auf­trag

  1. Wäh­len Sie einen Text­aus­schnitt aus Peter Stamms Roman Agnes und wei­sen Sie die These der Au­to­rin nach.


[1] Ri­car­da Drei­er: Li­te­ra­tur der 90er Jahre in der Se­kun­dar­stu­fe II. Schnei­der Ver­lag Ho­hen­geh­ren GmbH, Balt­manns­wei­ler 2005, S.104

 

Be­zie­hun­gen: Her­un­ter­la­den [doc] [34 KB]