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Er­ar­bei­tung

In­fo­box

Diese Seite ist Teil einer Ma­te­ria­li­en­samm­lung zum Bil­dungs­plan 2004: Grund­la­gen der Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung. Bitte be­ach­ten Sie, dass der Bil­dungs­plan fort­ge­schrie­ben wurde.

04 Er­ar­bei­tungs­auf­ga­ben

41 Misch­form: Pro­jekt – pro­jek­t­ori­en­tier­ter Un­ter­richt

Wenn nach der Ein­gangs­dia­gno­se und viel­leicht einer von der Lehr­kraft ge­steu­er­ten Stun­de, die auf die Aus­ein­an­der­set­zung mit den im Roman the­ma­ti­sier­ten Men­schen-und Welt­bil­dern hin fo­kus­siert, die SuS in selb­stän­di­ger Ein­zel-, Tan­dem- und Team­ar­beit sich nach Mög­lich­keit selbst ge­wähl­ten The­men wid­men, sind die für den Kom­pe­tenz­auf­bau wich­ti­gen „ mo­ti­va­tio­na­len, vo­li­tio­na­len und so­zia­len Be­reit­schaf­ten und Fer­tig­kei­ten, um die Pro­blem­lö­sun­gen in va­ria­blen Si­tua­tio­nen er­folg­reich und ver­ant­wor­tungs­voll nut­zen zu kön­nen“ [Wei­nert 2001], ak­ti­viert.

In die­sem Ver­fah­ren ver­wirk­licht sich eine Bin­nen­dif­fen­zie­rung nach In­hal­ten, Me­di­en und So­zi­al­for­men [vgl. „Päd­ago­gik 12/07].

Reine Pro­jekt­ar­beit, bei der alle SuS ihre The­men, So­zi­al­for­men und Me­di­en selbst be­stim­men, ist in der Regel schwer zu rea­li­sie­ren. Sehr wohl kön­nen Misch­for­men ge­lin­gen, bei denen zu­nächst die SuS ein Thema wäh­len, wel­che dazu in der Lage sind. An­de­re wer­den gerne auf The­men­vor­schlä­ge der Lehr­kraft zu­rück­grei­fen, wie das fol­gen­de pra­xis­er­prob­te Bei­spiel aus dem Un­ter­richt einer 11. Klas­se (G 9) aus dem Jahre 2006 zeigt.

Pro­jekt

Schü­ler

  • fin­den ihr Thema selbst
  • ar­bei­ten nach ei­ge­nen In­ter­es­sen

sub­jek­ti­ver Fak­tor:

Iden­ti­fi­zie­rung / In­ter­es­se der Schü­ler

pro­jek­t­ori­en­tier­ter Un­ter­richt

Leh­rer

  • gibt The­men vor, die
  • die Schü­ler selb­stän­dig er­ar­bei­ten

ob­jek­ti­ver Fak­tor

sach­li­che Not­wen­dig­kei­ten des The­mas

Wir prak­ti­zie­ren eine Misch­form (wie zu­letzt bei „Mut­ter Cou­ra­ge“)

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Schü­ler­the­men

Grup­pe/Schü­ler

Ver­gleich Hanna & Sa­beth

 

Faber: Schick­sal und Zu­fall (s.u.)

 

Hanna: Sicht von Faber und Tech­nik

 

Fa­bers Wand­lung in Cuba (terre-femme-mort)

 

Wand­lung vom Prag­ma­ti­ker zum Men­schen; eine Do­ku­men­ta­ti­on

 

Faber: ein Bei­spiel für fal­sche Auf­klä­rung?

 

Fa­bers Be­zie­hung zu Hanna- psy­cho­lo­gi­sche Hin­ter­grün­de

 

Sym­bo­le im Roman ( > Zo­pi­lo­te, aus­fal­len­de Zähne, Uhr)

 

Die Be­geg­nung Fa­bers mit Sa­beth (s.u.)

  Schü­ler-Han­dout

Das Fil­men (s.u.)

  Schü­ler-Han­dout

 

Leh­rer­the­men

Grup­pe/Schü­ler

Fa­bers Ver­hält­nis zu Krank­heit und Tod (11,14,16,53,114)

 

Be­deu­tung v. Pro­fes­sor O und an­de­rer „Cha­rons­ge­stal­ten“ (98, 103, 104,151,168, 170f)

 

Tech­nik und Natur im Leben Wal­ter Fa­bers Li­te­ra­tur: Meu­rer 1 36ff, 63ff

 

Fa­bers Auf­fas­sung von Zu­fall/Schick­sal/Fü­gung/Wahr­schein­lich­keit (22,160f,180 u.a.)

 

Fa­bers „Männ­lich­keit“ und seine Be­zie­hung zu Frau­en (Ivy, Sa­beth, Hanna, Juana) Bei die­sem Thema soll­ten Sie mehr das All­ge­mei­ne als das Be­son­de­re be­ar­bei­ten, da sich an­de­re Grup­pen spe­zi­ell mit ein­zel­nen Frau­en­gestal­ten be­fas­sen. (9f,61-66,69,77,91-94,99f,149, ua.,176,178,181f)

 

Die Be­geg­nung mit Sa­beth

 

Por­trait Hanna

 


1 Meu­rer , Rein­hard, Max Frisch, Homo faber, (Ol­den­bourg: In­ter­pre­ta­tio­nen für Schu­le und Stu­di­um), Mün­chen, 1977/3 2002, S, 36ff, 63ff

  Han­dout Fa­bers Wand­lung

 

Pro­jekt: Her­un­ter­la­den [doc] [55 KB]