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Bau­stein 6 - In­sze­nie­run­gen ana­ly­sie­ren

In­fo­box

Diese Seite ist Teil einer Ma­te­ria­li­en­samm­lung zum Bil­dungs­plan 2004: Grund­la­gen der Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung. Bitte be­ach­ten Sie, dass der Bil­dungs­plan fort­ge­schrie­ben wurde.

Hin­wei­se

Die me­dia­le Um­set­zung des Dra­men­tex­tes er­for­dert die Kennt­nis­se des Tex­tes und des Me­di­ums Thea­ter. Zu be­rück­sich­ti­gen ist, dass die nach­fol­gen­den Ma­te­ria­li­en und die im Netz ver­füg­ba­ren me­dia­len Um­set­zun­gen (siehe http://​son­ders­haus.​de/​dan­ton und die Trai­ler und Filme, die über Youtube be­reit­ge­stellt wer­den) immer Do­ku­men­ta­tio­nen von Thea­ter­auf­füh­run­gen sind, mit­hin be­reits an­ders co­diert sind und an­ders re­zi­piert wer­den als die je­wei­li­ge Thea­ter­auf­füh­rung. Dar­über hin­aus un­ter­lie­gen sog. Schü­ler­auf­füh­run­gen einer ganz ei­ge­nen Re­zep­ti­ons­äs­the­tik. Es ist also nur ganz sel­ten mög­lich, eine au­then­ti­sche Thea­ter­auf­füh­rung zu be­su­chen (wie auch die Re­zep­ti­on eines Film­stills nicht der Re­zep­ti­on des Fil­mes ent­spricht).

Maß­geb­li­che Kom­pe­ten­zen

[Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen]

3.5

die Mehr­deu­tig­keit von li­te­ra­ri­schen Tex­ten er­läu­tern und sich im In­ter­pre­ta­ti­ons­ge­spräch über un­ter­schied­li­che Les­ar­ten ver­stän­di­gen.

3.10

sich mit der Re­zep­ti­on li­te­ra­ri­scher Werke aus­ein­an­der set­zen.

3.12

die ver­schie­de­nen Me­di­en als Mit­tel der In­for­ma­ti­on, Mei­nungs­bil­dung, Ma­ni­pu­la­ti­on, Un­ter­hal­tung, Kom­mu­ni­ka­ti­on und äs­the­ti­schen Ge­stal­tung ge­zielt nut­zen;

3.13

die un­ter­schied­li­chen me­dia­len Ge­stal­tun­gen li­te­ra­ri­scher Werke ver­glei­chen und die Funk­ti­on der je­wei­li­gen Ge­stal­tungs­mit­tel er­läu­tern;

3.14

spe­zi­fi­sche Dar­stel­lungs­mit­tel der tra­di­tio­nel­len und neuen Me­di­en, ihre spe­zi­fi­sche Re­zep­ti­ons­wei­se, Wir­kung und Pro­ble­ma­tik dar­stel­len und er­läu­tern

Er­wei­tert und dif­fe­ren­ziert wer­den ei­ni­ge Kom­pe­ten­zen in der Ni­veau­kon­kre­ti­sie­rung „Ana­ly­se einer Li­te­ra­tur­ver­fil­mung“ (Fe­bru­ar 2006). Dabei spie­len die As­pek­te „Wich­ti­ge Über­ein­stim­mun­gen“, „Auf­fäl­li­ge Un­ter­schie­de“, „Funk­ti­on wich­ti­ger […] Dar­stel­lungs­mit­tel im Hin­blick auf die Schwer­punkt­set­zung“ und die „Be­ur­tei­lung einer Se­quenz“ eine auch für die Thea­ter­auf­füh­rung be­deu­ten­de Rolle.

Dar­aus ab­ge­lei­tet emp­fiehlt es sich, die Ana­ly­se zu struk­tu­rie­ren:

  1. Vor­aus­set­zun­gen klä­ren (Merk­ma­le des Me­di­ums „Thea­ter“)
  2. Be­ob­ach­tung (v.a. auf die Dif­fe­ren­zen zum Dra­men­text ach­ten)
  3. Be­schrei­bung (mög­lichst ge­nau­es Be­schrei­ben der Be­ob­ach­tun­gen)
  4. Kri­te­ri­en­ge­stütz­ter Ver­gleich (Dra­men­text – Thea­ter­auf­füh­rung )
  5. Deu­tung der Be­son­der­heit der Auf­füh­rung
  6. Rück­be­zug auf den Dra­men­text (z.B. die Frage, ob eine Va­ri­an­te der Mehr­deu­tig­keit des Dra­men­tex­tes auf­ge­grif­fen wurde)
  7. Kri­te­ri­en­ge­stütz­te Be­ur­tei­lung (der Auf­füh­rung oder des Aus­schnit­tes)
  8. Be­wer­tung (kri­te­ri­en­ge­stütz­te per­sön­li­che Stel­lung­nah­me)

  Auf­ga­ben­stel­lun­gen

 

Bau­stein 6 - In­sze­nie­rungs­mög­lich­kei­ten: Her­un­ter­la­den [doc] [1,8 MB]