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Schreib­pro­zess

In­fo­box

Diese Seite ist Teil einer Ma­te­ria­li­en­samm­lung zum Bil­dungs­plan 2004: Grund­la­gen der Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung. Bitte be­ach­ten Sie, dass der Bil­dungs­plan fort­ge­schrie­ben wurde.

Pha­sen des Schreib­pro­zes­ses (S. 425)

2011, Dr. Schmitt-Kauf­hold

  1. Sam­meln
    • Texte as­pek­t­ori­en­tiert lesen: mar­kie­ren, ex­zer­pie­ren
    • Ei­ge­ne Ideen zum Thema no­tie­ren
    • Stoff­samm­lung an­le­gen
  2. Pla­nen
    • Aus­wäh­len / Ein­gren­zen des The­mas( ß  Ab­sicht des Ver­fas­sers fest­le­gen)
    • Even­tu­ell Glie­de­rung er­stel­len (Al­ter­na­ti­ve: as­so­zia­ti­ves Schrei­ben. Der „rote Faden“ wird spä­ter über­prüft.)
  3. Ver­fas­sen
    • For­mu­lie­ren
  4. Über­ar­bei­ten
    • Schwä­chen iden­ti­fi­zie­ren, kor­ri­gie­ren, Al­ter­na­ti­ven fin­den

No­ti­zen zu I. bis IV.

  1. Ar­beits­tech­ni­ken:  Brain­stor­ming – Clus­ter – Mind­map
  2. Schrei­ber muss sich über seine In­ten­ti­on klar wer­den – As­pek­te strei­chen
    • Glie­de­rung: kein fes­tes Sche­ma
    • Mög­lich­keit: stei­gernd oder beim spek­ta­ku­lärs­ten Punkt be­gin­nen
  3. Schrei­ben: Sub­jek­ti­vi­tät, Ori­gi­na­li­tät muss zum Aus­druck kom­men: im Un­ter­richt üben
  4. Den „frem­den Blick“ nut­zen:
    • Schreib­kon­fe­renz: jeder Schü­ler liest einen Text eines Mit­schü­lers (Rand­no­ti­zen, Fra­gen), an­schlie­ßend Aus­tausch in der Grup­pe
    • Text­lu­pe: Jeder Schü­ler liest alle Texte unter einem be­stimm­ten As­pekt

II. Der rote Faden - Die Glie­de­rung

Viele Mög­lich­kei­ten:
  • vom All­ge­mei­nen zum Be­son­de­ren
  • vom Be­son­de­ren zum All­ge­mei­nen
  • nach Ge­fühls­in­ten­si­tät
  • nach Chro­no­lo­gie
  • nach Kau­sa­li­tä­ten
  • nach Ak­tua­li­tät
  • auf eine Poin­te hin (zu­spit­zen­de Ent­fal­tung)
Erörterung

Wenn an­de­re ar­gu­men­tie­ren­de For­men geübt wur­den, kann bei der Er­ar­bei­tung des Es­says der Schwer­punkt auf die be­son­de­re Form ge­legt wer­den.

III. Schrei­ben – An­for­de­run­gen

Vor­aus­set­zun­gen:
  • Mut zum sub­jek­ti­ven Ur­teil
  • Eine ge­wis­se Un­be­fan­gen­heit
  • Neu­gier, Skep­sis, Kri­tik­fä­hig­keit
  • Eine Pro­blem­stel­lung for­mu­lie­ren kön­nen
  • Den mög­li­chen Adres­sa­ten be­rück­sich­ti­gen
  • Sprach­lich krea­tiv und ori­gi­nell sein
  • In­halt­lich und sti­lis­tisch ei­gen­stän­dig for­mu­lie­ren

No­ti­zen

  • Thema ein­gren­zen kön­nen
  • All­tags- und Grenz­er­fah­run­gen, ei­ge­ne Lek­tü­re, Me­di­en­er­eig­nis­se , Fach­ge­bie­te be­den­ken
  • Das bei­ge­füg­te Ma­te­ri­al bei Be­darf nut­zen
  • Auf in­halt­li­che und sti­lis­ti­sche Ei­gen­stän­dig­keit ach­ten
  • Pro­blem: sprach­li­che Ori­gi­na­li­tät – Un­ter­schied­li­che Mög­lich­kei­ten

  Pra­xis

 

Der Essay: Her­un­ter­la­den [ppt] [169 KB]