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Fi­gu­ren und Fi­gu­ren­kon­stel­la­ti­on

In­fo­box

Diese Seite ist Teil einer Ma­te­ria­li­en­samm­lung zum Bil­dungs­plan 2004: Grund­la­gen der Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung. Bitte be­ach­ten Sie, dass der Bil­dungs­plan fort­ge­schrie­ben wurde.

Dia­logana­ly­se 2 - Spra­che als Spie­gel so­zia­ler Ver­hält­nis­se - Selbst­ein­schät­zung der Zwi­schen­dia­gno­se

Die fol­gen­den Lö­sun­gen sind als Vor­schlä­ge ge­dacht und haben kei­nen Aus­schließ­lich­keits­an­spruch. Sie sol­len einen Rah­men an­bie­ten, der eine un­ge­fäh­re Ein­schät­zung des bei die­ser Auf­ga­be rea­li­sier­ten Aus­prä­gungs­gra­des der in­ter­pre­ta­to­ri­schen Fä­hig­kei­ten er­mög­licht. Wei­ter­hin sol­len sie bei der Er­stel­lung eines in­di­vi­du­el­len Tra­ings­pro­gram­mes hel­fen. In Klam­mern [...] ste­hen Er­geb­nis­se, die eine be­son­de­re Leis­tung dar­stel­len und über das C-Ni­veau hin­aus­ge­hen.

Teil­as­pek­te

A

B

C

Fi­gu­ren und Fi­gu­ren-kon­stel­la­ti­on

Mir ist klar ge­wor­den, dass Dan­ton ein­deu­tig im Zen­trum die­ser Szene steht und sich seine An­hän­ger ihm zu­ord­nen las­sen.
Die Fi­gu­ren stam­men alle aus dem ge­bil­de­ten Bür­ger­tum, sind Ab­ge­ord­ne­te und ge­hö­ren zu den füh­ren­den Po­li­ti­kern. Sie ver­tre­ten die selbe po­li­ti­sche Linie. Somit kann man von einer sym­me­tri­schen, also gleich­be­rech­tig­ten Stel­lung der Re­de­teil­neh­mer spre­chen.

Mit ist au­ßer­dem klar ge­wor­den, dass es in die­ser Szene vor allem um eine Cha­rak­te­ri­sie­rung der Welt­an­schau­ung von Dan­ton geht. Des­halb neh­men die Freun­de von Dan­ton nur die Rolle von Ne­ben­fi­gu­ren ein, was sich in ihren je­wei­li­gen Re­de­an­tei­len spie­gelt. Sie schei­nen sich auch ganz an ihrem Wort­füh­rer zu ori­en­tie­ren, als Freun­de auch von ihm per­sön­lich ab­hän­gig und ohne seine In­itia­ti­ve hand­lungs­un­fä­hig zu sein. In­so­fern könn­te man in einem tie­fe­ren Sinn sogar von einer kom­ple­men­tä­ren Stel­lung spre­chen.

Mir ist zu­sätz­lich die be­son­de­re Stel­lung von Ca­mil­le in­ner­halb des Freun­des­krei­ses klar ge­wor­den.
Als ein­zi­ger von den Dan­to­nis­ten wird er im Ne­ben­text mit sei­nem Vor­na­men auf­ge­führt. Er er­öff­net das Ge­spräch, kri­ti­siert Dan­ton als ein­zi­ger ein­mal deut­lich (Z. 12), scheint aber auch sein pes­si­mis­ti­sches Men­schen­bild zu tei­len (Z. 43-47). Das Pri­vi­leg, sein Freund und nächs­ter Ge­folgs­mann zu sein, zeigt sich auch am Ende, als Dan­ton mit Ca­mil­le die an­de­ren ver­lässt.

  Ge­sprächs­ver­hal­ten

 

Selbst­ein­schät­zung der Zwi­schen­dia­gno­se: Her­un­ter­la­den [doc] [54 KB]