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4. Aufgabenkultur (Kapitel 5)

 

Kompetenzförderndes Lernen kann mit einer entsprechenden Aufgabenkultur gefördert werden, die verschiedene Anforderungsebenen bedient. Neben dem Erwerb von Kenntnissen und deren Erweiterung und Vertiefung sollte es in kompetenzorientierten Aufgaben immer auch um Reorganisation, Präsentation von Gelerntem und „Transfer“ in lebensweltlich relevante Situ­ationen gehen.
Im Folgenden wird eine differenzierte Schrittfolge nachhaltigen Lernens aufzuzeigen ver­sucht:

  • Aneignung oder Erwerb von Kenntnissen (Lesen),
  • Reorganisation (Malen),
  • emotionale Empathie-Übung (Standbild),
  • Präsentation / Gestaltung (Zeigen, was ich gelernt habe),
  • Transfer (Diskussion, Versöhnungsgeschichten).

Arbeitsblatt: In Ägypten: Die Josephsgeschichte

Arbeit in Kleingruppen

  1. Lest den Anfang des 5. Kapitels im Buch bis zu der Stelle, als Frau Schmidt zu Moritz sagt: „Setz dich ruhig gemütlich hin. Es ist eine lange Geschichte.“ (S.73)
  2. Frau Schmidt erzählt Moritz die Josephsgeschichte aus der Bibel. Lest sie in der Kinderbibel von Werner Laubi noch einmal nach (S.43-59).
  3. Zeichnet eine Szene aus der Geschichte und gebt dem Bild einen Titel.
  4. Baut mit eurer Gruppe nun ein Standbild, das eine Szene aus der Josephsgeschichte dar­stellt. Lasst die anderen raten, um welche Szene es sich handelt: Zum Beweis, dass sie richtig liegen, sollen sie hinter eine Figur aus dem Standbild treten und einen Satz sagen, der ausdrückt, was diese Person denkt oder fühlt!
  5. Fotografiert eure Standbilder und gestaltet an der Wand des Klassenzimmers eine Foto­galerie. Achtet darauf, dass die Bilder / Szenen in der richtigen Rei­henfolge auf­gehängt werden.
  6. Diskutiert , ob Joseph ein Vorbild für Jugendliche sein kann. Warum? Warum nicht?
  7. „So ist Versöhnung“ heißt der Titel eines bekannten Liedes. Singt es im Religionsunter­richt. Bestimmt habt ihr selbst schon erlebt, wie schrecklich ein Streit sein kann und wie erleichtert ihr wart, als ihr euch wieder versöhnt hattet! Erzählt euch gegenseitig „Versöhnungsgeschichten“.

 

Metakognition (Kapitel 8)


Umsetzungsbeispiel KompRU mit einem Jugendbuch:
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