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6. Stun­de: Der Reichs­tag in Worms 1521 und seine Fol­gen

In­fo­box

Diese Seite ist Teil einer Ma­te­ria­li­en­samm­lung zum Bil­dungs­plan 2004: Grund­la­gen der Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung. Bitte be­ach­ten Sie, dass der Bil­dungs­plan fort­ge­schrie­ben wurde.

 

Kom­pe­tenz:

  • Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen aus­ge­wähl­te Punk­te der An­kla­ge be­nen­nen und er­läu­tern, warum Lu­ther nicht wi­der­ru­fen hat.

I.
An­bah­nung

  • Bild: Paul Thu­mann (oder Anton von Wer­ner)
    • Bild­be­trach­tung:
          1. Schritt: Be­schrei­ben
          2. Schritt: Deu­ten
    • Wel­che Per­so­nen und Grup­pen las­sen sich iden­ti­fi­zie­ren?
    • Wie wird Lu­ther dar­ge­stellt? Held, un­er­schro­cken, ...

Bild vgl. SL.

Eine Kom­pe­tenz, die Schü­le­rin­nen und Schü­ler im Laufe der Schul­zeit ent­wi­ckeln soll­ten, ist, „ Ge­schichts­bil­der“ kri­tisch zu hin­ter­fra­gen . Hier be­zö­ge sich dies auf die äs­the­ti­sche Kom­pe­tenz .

Am His­to­ri­en­ge­mäl­de von Thu­mann lässt sich sehr schön zei­gen, dass Ge­schichts­bil­der „Kon­struk­tio­nen“ sind und dass eine kri­ti­sche Re­zep­ti­on er­for­der­lich ist.

  • Lu­thers Hal­tung nach­stel­len und dar­über spre­chen, wie er wirkt, wie die Si­tua­ti­on ist, wie man ihn „ins Bild stel­len“ könn­te …
SV
  • Kri­ti­sche Re­zep­ti­on: Der Künst­ler hat 200 Jahre nach Lu­ther etwas zei­gen wol­len. Was er­kennt ihr an sei­ner Dar­stel­lung Lu­thers?
  • Ver­gleicht mit euren Ideen, Lu­ther „ins Bild zu stel­len“.
UG

II.
Er­ar­bei­tung
(1)

Wir wol­len dem Ge­sche­hen so nahe wie mög­lich kom­men und schau­en uns des­halb ei­ni­ge kurze Aus­zü­ge aus Quel­len­tex­ten an. In ihnen wer­den die Po­si­tio­nen, die sich ge­gen­über­stan­den, deut­lich.

 

 

Im Um­gang mit den Quel­len er­fas­sen die Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Kon­flikt­stel­lun­gen und kön­nen Ur­sa­chen und Wir­kung in his­to­ri­schen Ent­wick­lun­gen be­schrei­ben.

 

  • Ar­beits­auf­trag vgl. AB M 6.1
    Ar­beit an Quel­len­tex­ten zu Worms

  • Aus­wer­tung im Vor­trag mit ver­teil­ten Rol­len.

AA/
M 6.1
EA
TA

III.
Ver­tie­fung
(1)

Lu­ther be­ruft sich auf sein Ge­wis­sen und will mit der Bibel wi­der­legt wer­den.

  • Ein Rat­ge­ber des Kai­sers sagt: „Das Ge­wis­sen zählt nicht!“
    Nehmt Stel­lung zu der Äu­ße­rung und be­denkt dabei, wel­che grund­sätz­li­che Ge­fahr der Rat­ge­ber des Kai­sers im Auge hat.

UG

Dem Thema „Ge­wis­sen“ soll­te hier ein Ge­sprächs­gang ein­ge­räumt wer­den, weil es um eine Grund­la­ge pro­tes­tan­tisch-ethi­schen Ar­gu­men­tie­rens geht. Indem im Un­ter­richt immer wie­der auf we­sent­li­che Denk­fi­gu­ren und Mo­del­le ein­ge­gan­gen wird, kön­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler ethi­sche Kom­pe­tenz ent­wi­ckeln .

IV. Er­ar­bei­tung
(2)

Das Ende des Pro­zes­ses: Das Worm­ser Edikt

  • Ar­beits­auf­trag:
    • Für den Glau­ben das ei­ge­ne Leben aufs Spiel set­zen? ( M 6.2 )
  • Aus­wer­tung:
    • Rol­len­spiel

AA/ GA
M 6.2

Auf­ga­ben­kul­tur
Der Ar­beits­auf­trag schult ei­ner­seits den ge­nau­en Um­gang mit den Quel­len , be­wegt sich damit auf der Ebene der Re­pro­duk­ti­on, wei­ter geht er aber dar­über hin­aus, indem mög­li­che Kon­se­quen­zen an­ti­zi­piert wer­den.
Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen auf diese Weise die exis­ten­ti­el­le Dra­ma­tik des his­to­ri­schen Kon­flik­tes er­fas­sen und dar­stel­len.

V.
Ver­tie­fung
(2)

His­to­risch sind wir hier an einer Wei­chen­stel­lung! Die Ver­folg­ten müs­sen auf­ge­ben oder sich schüt­zen.

  • Wäre hier eurer Mei­nung nach eine Spal­tung der Kir­che noch zu ver­mei­den ge­we­sen?

UG

 



7. Stun­de: Rück­blick und Aus­blick – Ver­tie­fen und Üben


Un­ter­richts­ein­heit Re­for­ma­ti­on: Her­un­ter­la­den [pdf] [167 KB]