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5. Wege und Ziele im Unterricht

 

Es sollte darum gehen, den Schülerinnen und Schülern einen gangbaren Weg zu christlicher Ethik zu bahnen. Dabei sind immer noch Vorbilder von Bedeutung. Bonhoeffer ist den Schülerinnen und Schülern kaum bekannt. Dabei kann Bonhoeffers Ethik in ihrer christlichen Verankerung jungen Menschen gerade heute Orientierung geben und seine Person als Vorbild dienen.

Teile der Ethik Bonhoeffers sind für Schülerinnen und Schüler gut zugänglich, auch wenn das unvollendete Werk als Ganzes, insbesondere mit seinen christologischen Implikationen, ihnen eher verschlossen bleibt. Das gewählte Beispiel verbindet die christliche Ethik mit der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler.

Methodisch soll die Erarbeitung der Inhalte so angeleitet werden, dass, gemäß der Methodik des Kooperativen Lernens, erfolgreich und effektiv gelernt wird, dass binnendifferenziert gearbeitet werden kann, dass Selbstständigkeit und soziale Kompetenz gefördert werden. Mit der Methode des Placemat sowie der an dem Prinzip Think-Pair-Share orientierten Aufgabenstellung wird so auch methodisch kompetenzorientiertes Lernen gesteuert.

Aus den Vorgaben des Bildungsplans und den realen Herausforderungen, denen die Heranwachsenden begegnen, kann man im Hinblick auf das Verhältnis von Wahrheit und Lüge folgende Unterrichtsziele formulieren, die im hier beschriebenen Unterricht erreicht werden sollen.


Unterrichtsziele: Schülerinnen und Schüler können ...

  • Bonhoeffers Verständnis von Wahrheit erklären.
  • dieses Verständnis mit dem 8. Gebot vergleichen.
  • verstehen, dass sich christliche Ethik nach Bonhoeffer nicht auf die bloße Einhaltung von Regeln reduzieren lässt.
  • selbst begründet Stellung nehmen.


Unterrichtseinheit


Umsetzungsbeispiel Doppelstunde: Herunterladen [pdf] [120 KB]