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(5) Guter Unterricht

 

Die lernpsychologischen Einsichten konvergieren wiederum mit den Ergebnissen von empi­rischer Forschungen zu einem nachhaltigen Unterricht in der Pädagogischen Psychologie und den darauf aufbauenden Konstruktionen eines „guten“ Unterrichts in der Allgemeinen Didaktik. Nach den Arbeiten von Hilbert Meyer 1 zeigt sich guter Unterricht in zehn Merk­malen:

  • Klare Strukturierung von Lehr- und Lernprozessen
    (z.B. verständliche Lehrersprache, klare Rollendefinition, plausible Gliederung, deut­liche Markierung der Unterrichtsschritte, informierender Unterrichtseinstieg, Rituale und Regeln, Verknüpfung von Neuem mit Bekanntem)
  • Intensive Nutzung der Lernzeit
    (keine Störungen, nicht abschweifen)
  • Stimmigkeit der Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen
    (Methoden passen zu den Zielen; gründliche Unterrichtsvorbereitung)
  • Methodenvielfalt
    (Kombination lehrgangsförmigen Lernens mit situativem Lernen)
  • Intelligentes Üben
    (variierendes Üben, regelmäßige Abstände, Lernkarten)
  • Individuelles Fördern
    (Lernstandsdiagnosen, innere Differenzierung)
  • Lernförderliches Unterrichtsklima
    (Authentizität, Interessensbildung)
  • Sinnstiftende Unterrichtsgespräche
    (Neues mit Vorhandenem verbinden, eigene Interessen der SuS beachten)
  • Schüler Feedback
    (Fragebogen, Kartenabfrage, Lernjournal)
  • Klare Leistungserwartungen und klare Leistungskontrollen
    (z.B. Lernentwicklungs­berichte, Verbalbeurteilungen, Diagnosebögen, Portfolio)

Ein Blick auf den Religionsunterricht


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Vortrag Kompetenzorientierter Religionsunterricht Präsentation:
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1   Eine knappe Zusammenfassung bietet Hilbert Meyer in: Zehn Merkmale guten Unterrichts. Empirische Befunde und didaktische Ratschläge, Pädagogik 10/2003, 36-43