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Didaktische Hinweise

Platons „Apologie des Sokrates“ – ein kompetenzorientiertes Lektüreheft

Das Lektüreheft enthält Auszüge aus Platons Apologie in griechischer und griechisch-deutscher Darbietung. Die Ausgabe beruht auf der Untergliederung der Textauseinandersetzung in die Phasen pre-reading, while-reading und post-reading. Diese sind im Lektüreheft durch Symbole gekennzeichnet und umfassen folgende Schritte:

•| | pre-reading:
Vokabel- und Formenvorbereitung Grammatikeinführung Textvorerschließung
|•| while-reading:
Dokumentation des Textverständnisses Aufgaben zu Grammatik und Wortschatz
| |• post-reading:
Interpretationsaufgaben Grammatik-, Wortschatz- und Übersetzungstraining Neuer Lernwortschatz

Die überwiegende Zahl der Aufgaben ist zur schriftlichen Bearbeitung direkt im Lektüreheft gedacht. Umfangreichere Antworten sowie die Übersetzungen sollen gesondert festgehalten werden.

Bei der Vokabelvorbereitung sollen die Schülerinnen und Schüler die Bedeutungen von ihnen bekannten Vokabeln notieren und mit ihrem Lernwortschatz kontrollieren. 1 Auch einzelne Junkturen werden abgefragt; später treten auch Vokabeln des neuen Lernwortschatzes hinzu. Zur Formenvorbereitung müssen die Schülerinnen und Schüler flektierte Formen auf ihre Grundform zurückführen.

Gelegentlich wird in der Phase des pre-reading auch Grammatik neu eingeführt , die nicht zum Pensum der Spracherwerbsphase gehört.

Jeder Text ist mit einer Aufgabe zur Vorerschließung verbunden. Diese Aufgaben sollen einen ersten Überblick über den Text verschaffen, Sinnerwartungen entstehen lassen und die Übersetzung entlasten.

Während der Übersetzung bzw. Lektüre sollen die Schülerinnen und Schüler Aufgaben bearbeiten, die das Textverständnis sichern und dokumentieren sowie Fragen zur Grammatik und zum Wortschatz beantworten.

Die Interpretationsaufgaben nach der Übersetzungs- bzw. Lektürephase dienen der Erfassung des Textinhaltes auf einer primären Ebene. Sie sollen die Grundlage für eine weitergehende Interpretation im Unterricht sein.

Die gesonderten Aufgaben zum Grammatik-, Wortschatz- und Übersetzungstraining dienen der Festigung lektürerelevanten Wissens und übersetzungsbezogener Fertigkeiten. Die Themenauswahl richtet sich nach dem weiteren Vorkommen der jeweiligen Phänomene in der Apologie.

Alle Grammatik-, Wortschatz- und Übersetzungsaufgaben – durch die Buchstaben G, W und Ü gekennzeichnet – sind textbezogen konzipiert.

Der neue Lernwortschatz verzeichnet Wörter, die erneut in der Apologie vorkommen. Die leere dritte Spalte soll Eintragungen zur Vernetzung des Wortschatzes ermöglichen, z. B. Wörter aus derselben Wortfamilie, Antonyme oder Eselsbrücken. 2

Martin Holtermann, Mannheim

 


1 Grundlage ist der Basiswortschatz Platon . Zur Vorbereitung auf das Graecum, Göttingen (Vandenhoeck und Ruprecht) 2012; 2. Auflage 2014.

2 Siehe die „Hilfen zur vernetzenden Vokabelwiederholung“ in: Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (Hg.), Kompetenzorientierte Übersetzungsschulung im Fach Latein , Kronshagen 2012, S. 49.

 

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