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Kompetenzorientierter Umgang mit Lehrbuchtexten

Auch wenn Übersetzen und Erarbeiten von Wortschatz und Grammatik am Text das zentrale Kerngeschäft. des altsprachlichen Unterrichts sind, schreibt der Bildungsplan als Kompetenzziel auch vor:  Schülerinnen und Schüler sind in der Lage „gelesene Texte produktiv in andere Darstellungsformen umzusetzen“ (S. 394). Die Schülerinnen und Schüler erwarten das auch und haben ein Anrecht darauf, ihre Fähigkeiten sowohl unter Beweis zu stellen als  auch gezielt weiterentwickeln zu können. Dabei sollte beachtet werden:

  1. Die Kompetenz, Texte in andere Darstellungsformen umzusetzen, sollte nicht an sich, sondern verknüpft mit spezifischen, dafür besonders geeigneten Inhalten geschult werden.
  2. Es sollte nicht bei einmaligen oder vereinzelten Aufgaben bleiben, sondern die Fertigkeiten müssen in mehreren aufeinander aufbauenden Stufen gezielt geschult werden.
  3. Die SuS müssen die Möglichkeit haben, ihre Fertigkeiten einschätzen zu lernen und Rückmeldemöglichkeiten über ihre Fortschritte bekommen.
  4. Auch bei kreativ-produktiven Umsetzungen sollten möglichst alle Kompetenzbereiche angesprochen werden. Siehe Bildungsplan 2004, S. 392: „Der Einsatz vielfältiger Arbeits- und Sozialformen zielt auf personale und soziale Kompetenzen, vor allem Selbstständigkeit, Kommunikations- und Teamfähigkeit.“

Im Folgenden werden exemplarisch für die Lehrwerke Kantharos und Kairos Möglichkeiten vorgestellt, wie eine solche Kompetenzschulung aussehen kann.

 


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