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Mögliches Ergebnis

 

Gesichtspunkte/ Kategorien

Konkretisierungen

Eingehen auf die Aussagen des Textes

Zwang/Nötigung (ἀναγκάζω, βιάζω) und Hindern/Beherr­schen (κωλύω, δεσπόζω) kommen beim Weisen weder aktiv noch passiv vor.

Denn (γάρ) Weise tun nichts Schlechtes/Schädliches und geraten nicht in Schlechtes/Schädliches (κακά, βλάπτω).

Freundschaft gibt es nur zwischen Weisen (σοφοί) = Guten, nicht zwischen Schlechten (φαῦλοι)

Denn (γάρ) das Gute (τὰ ἀγαθά) ist den Weisen gemeinsam, das Schlechte (τὰ κακά) den Schlechten.

mögliche Gegenargumente, konkrete Gegenbeispiele

Jeder Mensch kann durch Gewalt zu etwas gezwungen werden.

Jeder soll eine Rolle im Staat übernehmen (siehe Einl. L. 4), also doch wohl auch der stoische Weise.

Hitler und Himmler/Speer waren auch befreundet.

Wie kann man verhindern, Schlechtes zu erleiden?

Berück­sichtigung der Überschrift und der Einleitung

Das Wesen des σοφός besteht darin, dass er eine in sich ruhende Persönlichkeit ist.

In sich zu ruhen erfordert, alles Widrige und auch pers. Gefühle, Wünsche, Leidenschaften zu beherrschen

Durch diese ἀρετή wird der Weise frei und glücklich.

 

Niveau/Stil der Argumentation

logische Stimmigkeit

logische Verknüpfungen (Konnektoren)

auch stilistisch als philosophische Argumentation erkennbar

 

philosophische Vertiefung / Problemati­sierung

Was ist Freundschaft?

Konflikt zwischen äußerem Zwang etc. und innerer Freiheit

Ist die stoische Ethik eine Überforderung des Menschen? (stoische Weise vs. Normal­sterbliche)

σοφός zu werden ist ein Ziel, das niemals erreicht werden kann.

Kreatives Schreiben: Entgegnung (zu Kantharos L. 4-6): Herunterladen [doc][104 KB]

Kreatives Schreiben: Entgegnung (zu Kantharos L. 4-6): Herunterladen [pdf][186 KB]

 

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