Zur Hauptnavigation springen [Alt]+[0] Zum Seiteninhalt springen [Alt]+[1]

Lösungsvorschlag

Mythos – Hellas L 12

  1. Der Erzähler spricht in historischem Abstand zu den mythischen Urkönigen (νῦν ἡ τότε ἀρχὴ οὐκέτι ἔστιν … Ζ. 2).
  2. ἡ τότε ἀρχὴ οὐκέτι ἔστιν – μόνον τὸ μέγα τεῖχος ἔστιν βλέβειν ἐκεῖ  – τὸ ἐκ παλαιῶν χρόνων τεῖχος
  3. a.   θαυμαστὸν δ‘ ἐστὶν τὸ … τεῖχος διὰ τοὺς πολλοὺς καὶ μεγὰλους λὶθους → bewundernswerte Größe und Zahl der Steine; οὐδὲ γὰρ τὸν ἐλάχιστον τῶν λίθων φέρειν ἡ ἀνθρώπων ῥώμη ἱκανή ἐστιν → selbst der kleinste der Steine könnte nicht von Menschenhand bewegt werden
    b.   Möglicherweise hatte Pausanias selbst Zweifel an der Kyklopen-Sage, da er hier von der Meinung „der Vielen“ oder „der Menge“ spricht; auf der anderen Seite sprechen die Indizien, die er anführt (vgl. a) dafür, dass auch er an den Mythos geglaubt hat, da er sich die Entstehung der gewaltigen Mauern nicht anders erklären konnte.
  4. Mögliche Aspekte:
    • Autorität der Person, die den Mythos erzählt hat (z. B. Lehrer oder Großvater/-mutter)
    • Es gibt auch andere Erscheinungen (in der Natur), die auf natürlichem Wege beziehungsweise nur durch Götter erklärbar sind.
  5. Zuordnung:

    A 3: Weil es blitzt und donnert, glaubt die Menge, dass Zeus den Menschen zürnt .

    B 4: Weil das Tier seine alte Haut ablegt, glaubt die Menge, dass die Schlange den Menschen Leben schenkt .

    C 2: Weil der Palast von Knossos so verwinkelt ist, glaubt die Menge, dass Minos den Minotaurus in einem Labyrinth gefangen hält .

    D 1: Weil vom Sumpf von Lerna viele gefährliche Krankheiten ausgehen, glaubt die Menge, dass die Götter die Hydra schicken, welche die Menschen vernichtet.

 


L 12: Aitiologie 2: Herunterladen [doc][51 KB]

L 12: Aitiologie 2: Herunterladen [pdf][284 KB]

 

weiter mit Mythos und Ritual 2