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Sachfelder, Junkturen, kollokatorische Felder

Einführung 1

Gerade im Griechischen fällt der Lektüreschock häufig besonders heftig aus. Denn nach der relativ kurzen Lehrbuchphase kennen die SuS häufig nicht die für ein erfolgreiches Übersetzen nötigen Vokabeln und vor allem nicht alle dafür nötigen Bedeutungen.

Die im Folgenden vorgeschlagenen Übungen heben daher darauf ab, dass die SuS von Beginn an möglichst viele Wortverbindungen kennenlernen und sich zugleich darin üben, die passende Bedeutung aus dem Kontext zu erschließen. Sachfelder und kollokatorische Felder bieten den Vorteil stärker vernetzten Lernens. Bei den Übungen dazu müssen die SuS sowohl in Positiv-Verfahren („Was ist das gemeinsame Sachfeld / Thema?“) als auch im Ausschlussverfahren („Schwarzes Schaf“) verbindende semantische Inhalte identifizieren – eine Methode, die auch Nutzen für das inhaltliche Verständnis und die Interpretation von Texten hat.

Außerdem begegnen den SuSn die Vokabeln in ihren flektierten Formen, die sehr viel häufiger als die Grundformen sind, und können so in ihrer grammatikschen Funktion erfasst werden (z. B. Valenz von Verben, Kasusfunktionen). Die Kontexte sind so einfach und minimal gehalten, dass auch schwächere SuS die ‚Mini-Texte‘ erfassen können und so Erfolge beim Übersetzen erleben.

 

LITERATUR

RAINER NICKEL 1999: Lektürebezogene Wortschatzarbeit im Griechischunterricht, in: AU 42, 4 (1999), 50-55.

 


1 Vgl. auch die Einführung zu C: Polysemie.

 

Sachfelder, Junkturen, kollokatorische Felder: Herunterladen [docx][248 KB]

 

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