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Wortbildung

Einführung

Im Griechischen existiert eine relativ geringe Anzahl von elementaren Grundwörtern. Angesichts der kurzen Phase bis zum Einstieg in die Leküre ist es daher für die SuS wichtig, dass sie im Sinne der Lernökonomie die wichtigen Bildungsmöglichkeiten kennen und zur Erschließung unbekannter Vokabeln aktiv und selbstständig nutzen können. 1

Aus Grundwörtern und deren Stämmen abgeleitet werden Wörter im Griechischen durch

  1. Ablautung (z. B. ε-ο-Ablaut und Assimilation -νλ- → -λλ-);
  2. Zusammensetzung aus mehreren Grundwörtern (z. B. ὁ στρατηγός aus στρατ-ός und ἄγω);
  3. Präfixe und Suffixe (z. B. ἀ-privativum; δυσ- ⇔ εὐ).

Da die wichtigsten Regeln zur Ablautung in den gängigen Lehrbüchern und Grammatiken an passender Stelle eingeführt bzw. zusammengefasst werden, konzentrieren sich die Übungsvorschläge auf die Bereiche b) und c).

Teilweise (z. B. in Übung 10a.) wurden bewusst erst später im Lehrbuch vorkommende Vokabeln miteinbezogen, um eine breitere Auswahl an verwandten Wörtern zu ermöglichen.

Insbesondere die Übungen 9 und 10b. bieten Wörter in entsprechenden Junkturen, kollokatorischen Feldern oder Sachfeldern bzw. thematischen Zusammenhängen.

MATERIALIEN IM WEB

Einen Überblick über die im Lehrbuch Kairos vorkommenden Wortfamilien bietet eine Website des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung München unter:

http://www.isb-gym8-lehrplan.de/contentserv/3.1.neu/g8.de/index.php?StoryID=27090

Dieselbe Seite bietet einen Überblick zu den wichtigsten Lautregeln unter:

http://www.isb-gym8-lehrplan.de/contentserv/3.1.neu/g8.de/index.php?StoryID=27033

LITERATUR

RAINER NICKEL 1999: Lektürebezogene Wortschatzarbeit im Griechischunterricht, in: AU 42, 4 (1999), 50-55.

 


1 Vgl. NICKEL 1999.

 

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