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Sprachreflexion als Ziel des Griechisch-Unterrichts


Im Anschluss an WIRTH /SEIDL /UTZINGER 1 , die das Lateinische in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen gestellt haben, dient die Sprachreflexion darüber hinaus im Griechischen mehreren Zielen:

  1. Die SuS entwickeln eine allgemeine Offenheit und ein Interesse am Phänomen „Sprache“.
  2. Sie reflektieren die Geschichtlichkeit des Griechischen und von Sprache überhaupt, indem sie:
    • an Beispielen das gemeinsame Erbe des Indoeuropäischen identifizieren;
    • die gegenseitige Beeinflussung von Sprachen erkennen;
    • indem sie verstehen, dass Sprache gemäß Varros Aussage in stetigem Wandel begriffen ist ( consuetudo loquendi est in motu [Varro LL 9,17,5]).
    So können SuS ein Bewusstsein für den allgegenwärtigen und damit auch den aktuellen Sprachwandel entwickeln und entsprechende Mechanismen auch auf andere Sprachen übertragen – ein Mehrwert des Griechischen, der auch manchen Kritiker des altsprachlichen Unterrichts überraschen dürfte.

1 WIRTH /SEIDL /UTZINGER 2006, 16-22 und pass.

 

Einführung und Überblick: Herunterladen [docx][39 KB]

 

weiter mit Prinzipien der vorgestellten Übungen