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Wahl des Textes


Der „Gorgias“ wurde als Grundlage ausgewählt, weil er wegen seiner Thematik und seiner Zwischenstellung im Werk Platons häufig gelesen wird. Er behandelt die sophistische Rhetorik und greift also ein für die Zeit Platons und für Platons Werk, das ja der Philosophie die Priorität vor der Rhetorik garantieren will, zentrales Thema auf. Dieser Text hat zudem eine Brückenstellung zwischen den frühen Dialogen, in denen die Figur des Sokrates im Mittelpunkt steht und den späteren, in denen dann die platonische Philosophie über Sokrates hinausgeht und in denen die Ideenlehre entwickelt wird. Um zwei Texte zu nennen, die im Unterricht eine besondere Rolle spielen und zwischen denen der „Gorgias“ vermitteln kann: er kann die Thematik der „Apologie“ aufgreifen und auf die „Politeia“ vorausweisen.
Die vorgestellte Einheit setzt bei den Vorkenntnissen aus der Klasse 10 an und knüpft an Graecums-Texte, besonders an die „Apologie“ an. Im Laufe der Einheit erweitern die Ss. ihre Fähigkeit, Platon sprachlich zu verstehen und auch philosophische Probleme zu erfassen. 

 


Lernstandsdiagnosen und Binnendifferenzierung in der Kursstufen-Lektüre:
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