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Fazit

Anforderungssituationen sind für die Schülerinnen und Schüler in höchster Form motivierend. Eine Unterrichtssequenz, die von einer realen – am besten aktuellen oder für die Schülerinnen und Schüler existentiellen – Anforderungssituation ausgeht, kann einen Lernprozess in Gang bringen, der den Schülerinnen und Schülern einen nachhaltigen Kompetenzzuwachs ermöglicht. Damit bildet sie eine idealtypische Form des kompetenzorientierten Unterrichts.
Gleichzeitig muss man aber um die begrenzte Anzahl wirklich guter und tragfähiger Anforderungssituationen wissen, die sich aus der aktuellen Politik, den aktuellen Erlebnissen der Schülerinnen und Schüler am Schulort oder aus alltäglichen Erlebnissen ergeben.
Selbst erstellte Anforderungssituationen sollten kritisch auf ihre Komplexität und ihre Sinnhaftigkeit überprüft werden, da sie leicht eher zu einem didaktischen Prinzip denn zu einer echten Anforderungssituation werden können.Ein kompetenzorientierter Religionsunterricht kann sich also nicht allein auf die Unterrichtsplanung -ausgehend von Anforderungssituationen- stützen, sondern muss darüber hinaus gehen. Die Kompetenzorientierung muss sich auch in einer grundlegenden Schülerorientierung, in der Nachhaltigkeit des Lernens und in einer Konzeption von langfristigen Zielen her zeigen. So wird die Kompetenzorientierung in jeder einzelnen Unterrichtsstunde deutlich.

 

Was ist kompetenzorientierter Religionsunterricht?: Herunterladen [pdf] [650 KB]