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Wie es nun konkret gehen kann

Welche Konsequenzen können sich nun aus der Kompetenzorientierung für die Unterrichtspraxis ergeben?
Hierfür formuliert die ZPG katholische Religionslehre folgende Grundsätze:

Ein Unterricht, der auf den Erwerb von Kompetenzen zielt
  • wird von seinem langfristigen Ziel her konzipiert und gestaltet,
  • orientiert sich an der Schülerin / am Schüler,
    • bezieht sich, wenn immer möglich, auf die Lebenswelt der Schülerin/des Schülers
    • nimmt die Schülerin / den Schüler als Subjekt des Lernprozesses ernst und unterstützt das eigenverantwortliche Lernen
    • ermöglicht der Schülerin/dem Schüler den eigenen Kompetenzzuwachs zu erkennen
  • fördert Nachhaltigkeit durch Vernetzung und eine Wiederholungskultur
  • überprüft den Zuwachs an Kompetenzen. [ 121 ]
Wesentliche Aspekte einer Unterrichtsplanung, die diese Aspekte berücksichtigt, sollen nun in den folgenden Kapiteln ausgeführt werden: Die langfristigen Ziele des Unterrichts werden unter anderem in einer Kompetenzexegese (2.4.1) ermittelt, der Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler kann sich in einer Anforderungssituation als Ausgangspunkt der Unterrichtsplanung zeigen (2.4.2), Aufbaumodelle und Grundwissen (2.4.3) bieten die Möglichkeit eines nachhaltigen und vernetzenden Kompetenzerwerbs, eine kompetenzorientierte Leistungsmessung (2.4.5) und binnendifferenzierte Lernangebote (2.4.6) bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit den eigenen Kompetenzzuwachs zu erkennen und eigenverantwortlich zu arbeiten. Nicht zuletzt ist Kompetenzorientierung vorrangig jedoch ein durchgängiges Prinzip in jedem, noch so „alltäglichen“ Unterricht (2.4.4).

[121] Vgl. Diskussion in der ZPG, 01.02.2011.

 

Was ist kompetenzorientierter Religionsunterricht?: Herunterladen [pdf] [650 KB]