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Erarbeitungsphase 2

Weiterführung im Plenum: Bedingungen für einen gelingenden Dialog

  • Stellt euch eure Ergebnisse gegenseitig vor.
  • Diskutiert miteinander, ob die erarbeiteten Grundregeln tatsächlich dazu beitragen können, dass sich Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener kultureller und religiöser Herkunft besser verstehen. Beachtet dabei auch die Erfahrungen, die ihr im Rollenspiel zur Körpersprache und gesprochenen Sprache gemacht habt.
  • Einigt euch in der Klasse auf fünf Grundregeln, die ihr für eine gelingende Kommunikation für wichtig erachtet.
  • Präsentiert diese im Klassenzimmer gut sichtbar auf einem Plakat.

 

Mögliche Lösung:

Damit Menschen unterschiedlichen Geschlechts und Alters, verschiedener Herkunft und Religion wirklich miteinander ins Gespräch kommen, bedarf es vieler Voraussetzungen. Hier eine Handvoll:

Jeder muss

  1. mutig sein, sich zu öffnen, etwas von sich preis zu geben und ggf. Schwäche zu zeigen;
  2. Interesse am Anderen haben, offen sein für das Fremde und Aufmerksamkeit zeigen z.B. durch Hinhören, Zuwenden, Eingehen; 
  3. Achtung vor dem Fremden/Anderssein haben, d.h. andere Meinungen/Positionen tolerieren, ggf. auch akzeptieren;
  4. eine angemessene Sprache wählen, die nicht verletzt oder bevormundet;
  5. bereit sein, auch in schwierigen Situationen das Gespräch aufrecht zu erhalten.

Es ist denkbar, dass analog sog. „No Goes“ formuliert werden, also Haltungen und Verhalten, die einen Dialog verhindern. Diese können ausgehend von der Lektüre M2.4 zum Umgang mit Vorurteilen (Kaddor, Lamya: Muslimisch – weiblich – deutsch! Mein Weg zu einem zeitgemäßen Islam, München 2010, S. 125-126.) erarbeitet werden.

 

 

Langsame Annäherung: Herunterladen [doc] [3,3 MB]

Langsame Annäherung: Herunterladen [pdf] [269 MB]