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Synoptischer Vergleich

M5.4 Vertrauen auf Gott


Aufgabenstellung

  1. Lest die beiden Texte laut und langsam vor. Lasst sie zunächst auf euch wirken. Es sind zentrale Gebete für gläubige Juden, Christen und Muslime.

  2. Vergleicht die Aussagen über Gott in den beiden Texten aus Bibel und Koran miteinander und beschreibt mit eigenen Worten, worin das Gottesbild von Juden, Christen und Muslimen übereinstimmt.

Psalm 23

Sure 93 „Der Morgen“

Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Er stillt mein Verlangen;
er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.
Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil;
denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.
Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde.
Du salbst mein Haupt mit Öl, du füllst mir reichlich den Becher.
Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang, und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.

Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
Beim Morgen und der Nacht, wenn sie still ist!
Dein Herr hat dir nicht den Abschied gegeben und hasst dich nicht.
Wahrlich, das Jenseits ist besser für dich als das Diesseits.
Und wahrlich, dein Herr wird dir geben und du wirst zufrieden sein.
Hat er dich nicht als Waise gefunden und dir Unterkunft besorgt, und dich abgeirrt gefunden und rechtgeleitet, und dich bedürftig gefunden und reich gemacht?
So unterdrücke die Waise nicht, und fahre den Bettler nicht an, und erzähle von der Gnade des Herrn.

 

(Koranstellen zitiert nach: Adel Theodor Khoury, Der Koran. © by Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh, in der Verlagsgruppe Random House GmbH, München.
Bibelstellen zitiert nach: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 1980 Katholische Bibelanstalt, Stuttgart)

 

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