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Differenzierung im Unterricht

Aspekte

Aufgabenstellung
Schwierigkeitsgrad, Komplexität der Aufgabe, Anzahl der Aufgaben, Zeitrahmen.

Inhalte
unterschiedliche Schwerpunkte, Fragestellungen bzw. Teilprobleme eines Unterrichtsvorhabens.

Lernvoraussetzungen
homogene Leistungsgruppen oder heterogene Gruppen (Helferprinzip, Integration von Außenseitern)?

Sozialformen
Gruppenarbeit, Partnerarbeit, Einzelarbeit.

Organisation der Bildung von Untergruppen
nach Sitzordnung, nach Zufall, nach Fähigkeit und Leistung, Freundesgruppen.

Medien
nach Lernstrategien (Text, Bild, Film, CD, DVD…).

Im Rahmen der Kompetenzorientierung bezieht sich Differenzierung auf die gezielte Unterstützung von individuellen Lernprozessen . Voraussetzung ist, dass der Lehrer Einblick hat in den jeweiligen Stand der (Kompetenz-)Entwicklung des Schülers.

Möglichkeiten der individuellen Förderung im Religionsunterricht

  • im Unterricht differenzierende und fördernde Rückmeldung auf Schülerbeiträge;
  • Förderung des Sprechens und Denkens durch die Gesprächsführung des Lehrers (Formulierungen präzisieren lassen, zu Schlussfolgerungen und Vernetzungen hinführen, eigene Sprechanteile begrenzen, „Raum geben“ …);
  • schriftliche, fördernde Rückmeldung auf Schülertexte (nicht nur Note);
  • passende Arbeitsaufträge bei projektartigen, arbeitsteiligen Unterrichtsvorhaben;
  • beratende Gespräche mit einzelnen Schülern;
  • Hilfen, den eigenen Lernstand zu erkennen;
  • Hinweise auf Angebote, wie Schüler selbständig „Lücken schließen“, Versäumtes nacharbeiten können;
  • individuelle Lernaufgaben, zu denen der Schüler regelmäßig eine Rückmeldung erhält (Schwierigkeit: kann nur außerhalb des Unterrichts geschehen und erfordert eine Bereitschaft, die Schüler eher im Deutsch-, Fremdsprachen-oder Mathematikunterricht aufbringen);
  • Fördergruppen, Arbeitsgemeinschaften, Gruppen für Gottesdienstvorbereitung, Projektgruppen (z.B. Compassion);
  • Im vierstündigen Fach Religion und im Seminarkurs besteht die Chance, in kleineren Gruppen und personorientiert zu arbeiten;
  • In der Kursstufe zielgerichteter, am Schüler orientierter und beratender Umgang mit GFS und mündlicher Abiturprüfung;
  • Förderung interessierter Schüler durch Zusatzangebote, Literatur, Hinweise auf Tagungen, Wettbewerbe usw.

 

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