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Östliche Weltreligionen und abrahamitische Religionen

M 3.3.1 Grundzüge des biblischen Gottesbildes – siehe M4.4

M 3.3.2 Texte aus Judentum, Christentum und Islam

„Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen! Sprich: Er ist der eine Gott, der ewige Gott; Er zeugt nicht und wird nicht gezeugt, und keiner ist ihm gleich.“ (Sure 112)

„Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen! Lob sei Allah, dem Weltenherrn, dem Erbarmer, dem Barmherzigen, dem König am Tag des Gerichts! Dir dienen wir und zu dir rufen um Hilfe wir; Leite uns den rechten Pfad, den Pfad derer, denen du gnädig bist, nicht derer, denen duzürnst, und nicht der Irrenden.“ (Sure 1)

„Gott ist Er, außer dem es keine Gottheit gibt: der Eine, der alles weiß, was jenseits der Reichweite der Wahrnehmung eines erschaffenen Wesens ist, wie auch alles, was von den Sinnen oder dem Geist eines Geschöpfes wahrgenommen werden kann: Er, der Allergnädigste, der Gnadenspender (...) Er ist Gott, der Schöpfer, der Erschaffer, der alle Formen und Erscheinungen gestaltet! Sein (allein) sind die Attribute der Vollkommenheit. Alles, was in den Himmeln und auf Erden ist, lobpreist Seinen grenzenlosen Ruhm: denn Er allein ist allmächtig, wahrhaft weise!“ (Sure 59,22-24)

„Ich bezeuge: Es gibt keinen Gott außer Allah“ (1. Teil des Glaubensbekenntnisses der Muslime)

Quellenvermerk für alle Texte aus dem Koran: Adel Theodor Khoury, Der Koran.
© by Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh, in der Verlagsgruppe Random House GmbH, München

 

„Höre, Israel! Der Ewige, unser Gott, der Ewige ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.“ (1. Teil des „Höre, Israel!“, des „Sch’ma Israel“).

„Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“ (Ex 20,3)

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Joh 14,6)
„ In keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.“ (Apg 4,12)

„Wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.“ (1 Joh 4,7-8)

Quellenvermerk für alle Bibeltexte: Einheitsübersetzung der
Heiligen Schrift © 1980 Katholische Bibelanstalt, Stuttgart

M 3.3.3 Zweites Vatikanisches Konzil

„Von den ältesten Zeiten bis zu unseren Tagen findet sich bei den verschiedenen Völkern eine gewisse Wahrnehmung jener verborgenen Macht, die dem Lauf der Welt und den Ereignissen des menschlichen Lebens gegenwärtig ist, und nicht selten findet sich auch die Anerkenntnis einer höchsten Gottheit und sogar eines Vaters... Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist. Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene Handlungs- und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet (...) “

Zweites Vatikanisches Konzil, 1962-1965, Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen – „Nostra aetate“

Aufgaben

  • Erstellt nach Lektüre aller Texte von M3.2 und M3.3 ein Schema zum Vergleich zwischen den östlichen Religionen Hinduismus/Buddhismus und den abrahamitischen Religionen. Greift dabei die Gemeinsamkeiten auf und haltet die Unterschiede fest.

    Bezieht das Textmaterial von M4.4 (Biblisches Gottesbild) ein.

  • Gruppenarbeit: Stellt dem Ergebnisplakat zum Hinduismus nun ein zweites gegenüber, in dem ihr – im Bild des Kreuzes mit seiner vertikalen und horizontalen Richtung – das Wesentliche des christlichen Gottesglaubens darstellt.

 

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