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Diagnose

3. Methodisch-didaktischer Hinweis

Die angebotenen Materialien und Links können sowohl als Diagnoseinstrument zu Beginn der Unterrichtseinheit wie auch zur Wiederholung und zur Kontrolle des Lernerfolgs am Ende des Moduls eingesetzt werden. Sie setzen unterschiedliches Wissen und Können voraus.

Materialien

M3.1 Fragebogen : Was weiß ich schon vom Islam und den Religionen?

Ferner: Hinweise auf alternative Diagnoseinstrumente

Zu M3.1

Im Vorfeld einer Unterrichtssequenz zum Dialog zwischen Christen und Muslimen in Kl. 7 oder 8 ist es wichtig, sich ein Bild von den Vorkenntnissen, Einstellungen und für das interreligiöse Lernen wichtigen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler in der Klasse zu verschaffen, unabhängig davon, ob die Lehrerin/der Lehrer die Klasse schon in 5/6 unterrichtet hat oder nicht. Für das Unterrichtsvorhaben sind Vorkenntnisse zum biblisch-christlichen Glauben nötig, damit komparatives Lernen und das Eintreten in einen Dialog überhaupt möglich wird. Vom Bildungsplan her sollten Standards zur Hl. Schrift („Die Bibel“), zum Judentum, zum Ursprung des Christentums („Der Jude Jesus“, „Christentum am Anfang“) und zum Leben der Kirche („Kirche und Kirchen“, „Feste die wir feiern“) erreicht sein. Entsprechend dem Bildungsplan der Grundschule verfügen die Schülerinnen und Schüler schon über Grundkenntnisse zum Islam (Standards 4: „Die Schülerinnen und Schüler können vom islamischen Glauben erzählen: das wichtigste Gebet/Bekenntnis, das wichtigste Fest, die Heilige Schrift, der Versammlungsort, der Glaube an den einen Gott.“). Realistischerweise ist damit zu rechnen, dass die Voraussetzungen bei den einzelnen Schülerinnen und Schülern unterschiedlich und Wiederholungselemente im Unterricht nötig sind.

Der Fragebogen, zu Beginn der Unterrichtseinheit eingesetzt, kann

  • motivieren und den Blick auf den eigenen Stand richten („Was weiß ich schon …“ → Erkennen der eigene Kompetenz und Ausblick auf Kompetenzzuwachs)
  • bei der gemeinsamen Auswertung Gelerntes festigen bzw. Kenntnislücken schließen (→ Vernetzung, Wiederholungskultur)
  • zu einer gemeinsamen Präzisierung des Unterrichtsvorhabens führen (→ Konzeption des Unterrichts vom Ziel her)
  • für dieses Ziel zu erarbeitende Fähigkeiten bewusst machen (→ eigenverantwortliches Lernen)
  • den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, eigene Fragen und Vorschläge einzubringen (→ Schülerorientierung, Lebensweltbezug).

Der Fragebogen beschränkt sich nicht auf Kenntnisse über die Einzelreligionen, sondern setzt sie schon in Bezug zueinander. Die Frage 11 bezieht sich auf das Konfliktpotenzial und damit die Einstellung zueinander. Die Frage 12 ist praktisch orientiert und nimmt damit Dialogfähigkeiten in den Blick. Die Aufforderung 13 gibt den Schülerinnen und Schülern Raum für eigene Fragen und Vorschläge.

 

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