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Wie kann man von Gott sprechen?

 

Jahrgangsstufe

Bildungsstandards

„Bausteine“ zur Realisierung der Bildungsstandards

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S wissen, dass Religionen von Gott in Bildern und Symbolen sprechen und können ein biblisches Bild für Gott erläutern (2. Teil auch Themenbereich 2: Gottesbilder)

S lernen den Unterschied zwischen wörtlicher und bildhafter Sprache kennen und erwerben Grundkenntnisse in der Deutung symbolischer Sprache. Sie wissen, dass die Menschen in der Bibel in einer reichen und farbigen Bildersprache von Gott sprechen.

- Stilleübungen: den inneren Raum erfahren und weiten

- Metaphermeditation: Gott ist wie . . .

- ästhetischer Zugang: Gott in Farben

- Erzähltexte, z.B. „Es muss im Leben mehr als alles geben (M. Sendak); „Der Korb mit den wunderbaren Sachen“(afrikanisches Märchen); „Die Blinden und der Elefant“ (aus Indien); „Vom König, der Gott sehen wollte“ (Tolstoj)

- Sprachschule 1: verschiedene Formen der Bildrede: Vergleich – Symbol – Metapher (vgl. Fach Deutsch)

- Beten – Sprechen mit Gott; hilfreiches – problematisches Beten

Texte der Bibel : Psalmen als Sprach- und Gebetsschule, z.B. Ps 23

Schulbücher: „Mittendrin“ 1(Kösel 2007);  „Leben gestalten“(Klett 2011) „Zeit der Freude“ (Patmos 2000)

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S können das besondere Gottesbild in den Gleichnissen Jesu herausarbeiten.
(auch Themenbereich 2: Gottesbilder)

In der Auseinandersetzung mit den Gleichnissen wenden die S ihre Kenntnisse der symbolischen Sprache an, erweitern und vertiefen sie.

- Sprachschule 2: Gleichnis - selbst ein Gleichnis entwerfen

- Bilder aus der Kunst deuten

Texte der Bibel : Gleichnisse Jesu, u.a. Reich-Gottes-Gleichnisse, z.B. Lk 14,16-23 (Festmahl), Lk 15,1-7 (Verlorenes Schaf), evtl.Lk15,11-32 (Verlorener Sohn)

Schulbücher: „Mittendrin“ 2 (Kösel 2008); „Wege des Glaubens“ (Patmos 2001)

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S können an einem Beispiel Möglichkeiten des Redens von Gott erläutern und seine Grenzen aufzeigen.

S vertiefen ihre Kenntnisse der Symbolsprache und lernen die Grenzen des Redens von Gott kennen.

- Bilder aus der Kunst, z.B. René Magritte, „Le Rossignol“, Paul Klee, „Die Grenzen des Verstandes“, Alfred Kubin, „Der liebe Gott“

- Texte/Gedichte zur Problematik des sprachlichen Zugangs zur Wirklichkeit Gottes, z.B. „Parabel vom Gärtner“ (Antony Flew)

- Sprachschule 3: Parabel (vgl. Fach Deutsch), Allegorie

- Entwurf eines Jugendgottesdienstes zum Thema „Von Gott reden - aber wie?“ (siehe ausgeführter Entwurf M 6))

Texte der Bibel : Ex 20,2-4 (Bilderverbot); Ex 33,18-23 (Unmöglichkeit, das „Angesicht Gottes“ zu sehen); Ex 3,1-15 („Jahwe“)

Schulbücher: „Mittendrin“ 3 (Kösel 2009); „Zeichen der Hoffnung“ (Patmos 2002)

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S können darlegen, dass Gott im jüdisch-christlichen Verständnis der ganz Andere ist und darum grundsätzlich unverfügbar bleibt.(auch Themenbereich 2: Gottesbilder)

S erfassen (in der Zusammenschau ihres erworbenen Wissens) die grundsätzliche Problematik der christlichen Rede von Gott. Sie wissen, dass nur analoges Reden von Gott möglich ist, d.h. ein Reden von Gott in einem menschlichen Vorstellungshorizont, das sich aber gleichzeitig der Transzendenz Gottes bewusst ist.

- Bilder aus der Kunst

- Gedichte / moderne Texte zur Gottesfrage

- Sprachphilosophische Reflexionen; Problematik der Gottesbeweise

- Negative Theologie, mythisches Sprechen

- „Unverfügbarkeit“: Gott nicht „Lückenbüßer“, nicht Legitimator menschlicher Interessen, nicht „Sündenbock“ oder „Entschuldigungsgrund“, nicht „Notbremse“

Texte der Bibel : Die Gotteserfahrung des Elija (1 Kön 19); Ex 33,18-23

Schulbücher und Arbeitshefte: „Wege 2: Gott erfahren – Gott denken“ (Südd. Verlagsgesell. Ulm), „Neues Forum Religion: Gott“ (Patmos 2008), „Vernünftig glauben“ (Schöningh 2011); „Gottesbilder“/Oberstufe (Klett 2010)

 

Ein Aufbaumodell zur Dimension 4: Herunterladen [doc] [47 KB]

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