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Aufgabe B

M5.3B: An welchen Gott glauben Juden, Christen und Muslime?

             
  Sehen – Hören – Den Weg gehen.
  Zeugnisse aus Koran, christlicher und jüdischer Bibel


Aufgaben

  1. Führe unter folgenden Gesichtspunkten drei Textvergleiche durch und notiere die Ergebnisse zu den folgenden Fragen:
      • Welche Vorstellung von Gott wird erkennbar?
      • Was zeigt sich zum Verhältnis zwischen Gott und den Menschen?

  2. Formuliere, welche Gemeinsamkeiten im Gottesverständnis deutlich werden und worin die Besonderheit der Aussagen im Koran, im AT und im NT liegt (Unterschiede).

Koran

NT

AT

Sehen –
ein gemeinsames Symbol

Gott ist das Licht der Himmel und der Erde.
Sein Licht ist einer Nische vergleichbar in der eine Lampe ist.
Die Lampe ist in einem Glas.
Das Glas ist, als wäre es ein funkelnder Stern.
Es wird angezündet von einem gesegneten Baum, einem Ölbaum, weder östlich noch westlich, dessen Öl fast schon leuchtet, ohne dass Feuer es berührt hätte.
Licht über Licht.
Gott führt zu seinem Licht, wen er will.
Und Gott führt den Menschen die Gleichnisse an.
Und Gott weiß über alle Dinge Bescheid. (24:35)

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben und das Licht war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.
...
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
(Joh 1-5.9)

Gott sprach: Es werde Licht.
Und es wurde Licht.
Gott sah, dass das Licht gut war.
Gott schied das Licht von der Finsternis und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht.
Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag.
(Gen 1,3-5)

Hören –
im Dialog mit Gott

(Gott spricht:)
Wenn dich [Muhammad] meine Diener nach mir fragen, so bin ich nahe.
Und ich antworte dem Ruf des Rufenden, wenn er mich anruft.
Sie sollen nun auf mich hören, und sie sollen an mich glauben.
Auf dass sie den rechten Weg gehen.
(2:186)

Jesus nahm Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt … Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören. Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich außer Jesus.
(Mk 9,2.7)

Höre, Israel!
Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig.
Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit ganzer Kraft.
(Dtn 6,4f)

Den Weg gehen –
drei zentrale Gebete

Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
Lob sei Gott, dem Herrn der Welten, dem Erbarmer, dem Barmherzigen, der Verfügungsgewalt besitzt über den Tag des Gerichts.
Dir dienen wir, und dich bitten wir um Hilfe.
Führe uns den geraden Weg, den Weg derer, die du begnadet hast, die nicht dem Zorn verfallen und nicht irregehen!
(Sure 1)

(Jesus sagt:) So sollt ihr beten:
Unser Vater im Himmel,
dein Name werde geheiligt,
dein Reich komme,
dein Wille geschehe
wie im Himmel so auf der Erde.
Gib uns heute das Brot,
das wir brauchen.
Und erlass uns unsere Schulden,
wie auch wir sie unseren
Schuldnern erlassen haben.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern rette uns vor dem Bösen.
(Mt 6,9-13)

Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt, nicht auf dem Weg der Sünder geht, nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern Freude hat an der Wegweisung des Herrn, über seine Wegweisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.
Er ist wie ein Baum, der an Wasserbäche gepflanzt ist, der zur rechten Zeit seine Frucht bringt und dessen Blätter nicht welken.
Alles, was er tut, wird ihm gut gelingen.
(Ps 1, 1-3)

 

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