Zur Hauptnavigation springen [Alt]+[0] Zum Seiteninhalt springen [Alt]+[1]

Materialien zur Gestaltung eines Schulgottesdienstes

4 Methodisch- didaktische Hinweise

Die hier vorgestellte Erarbeitung eines Gottesdienstes erstreckt sich über drei Phasen:

  1. Anforderungssituation und erste, vorläufige „Bausteine“ ( 4.1 )

    Die S sind mit einer Anforderungssituation konfrontiert, zu der sie erste, noch relativ unreflektierte Ergebnisse präsentieren. In Gruppenarbeit erstellen sie „Bausteine“ zur Gestaltung eines Schulgottesdienstes mit dem Thema „Von Gott reden – aber wie?“ Am Anfang werden Vorstellungen von Gott zum Ausdruck kommen, die in den weiteren Erarbeitungsphasen kritisch zu beleuchten sind. Diese erste Phase dient somit der Lernstandserhebung
    ( 4.3 ).

    Gleichzeitig wird den S verständlich, dass es sich angesichts eines Gottesdienstes, an dem die Schüler- und Lehrerschaft teilnimmt, lohnt, reflektierte Bilder von Gott zu vermitteln. Die Anforderungssituation ist somit nicht künstlich erzwungen, sondern im schulischen Leben (Schulkultur) verankert.
    Die verschiedenen Aufgabenstellungen, die in der ersten Phase zu erledigen sind, berücksichtigen aufgrund ihres unterschiedlichen Anspruchsniveaus wenigstens ansatzweise den Aspekt der Binnendifferenzierung.

    Bei der Auswertung tauschen die Gruppen ihre „Produkte“ aus und bewerten diese kritisch nach ihrer Qualität und Verwendbarkeit im Schulgottesdienst.

  2. Erarbeitung von Beurteilungskriterien und Erwerb von Sachkompetenz

    In der zweiten Phase erarbeiten die S mit Hilfe des Placemat-Verfahrens (4.2) und auf der Grundlage relevanter Texte ( 4.3 - 4.4 ) Kriterien zur Bewertung von Gottesbildern. Sie verfeinern selbst ihr Urteilsvermögen im Blick auf angemessene, auch von der Theologie und Bibel her verantwortbare Gottesvorstellungen.

  3. Transfer und Lernkontrolle ( 4.5 )

    In unterschiedlichen Aufgabenstellungen können die S ihren Lernfortschritt und Kompetenzerwerb hinsichtlich des Redens von Gott überprüfen.
    Im Mittelpunkt steht dabei die evtl. notwendig gewordene Neugestaltung der „Bausteine“ für den Gottesdienst. Vor allem die Dialog-Predigt stellt ein Prüfstein für die Sachkompetenz dar.

    Aber nicht nur zur Gottesfrage, sondern auch zu Aspekten der Sozialkompetenz, Personalkompetenz und Methodenkompetenz können die S anhand eines Selbstüberprüfungsbogens ihre Arbeit einschätzen.

 

Methodisch-didaktische Hinweise: Herunterladen [doc] [25 KB]

Methodisch-didaktische Hinweise: Herunterladen [pdf] [77 KB]