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Philosophische Traktate und Monographien

 

Philosophische Traktate sind die Form argumentativer Texte, die in der Neuzeit zur vorherrschenden  Textsorte geworden sind. Dem Leser wird es hier leichter gemacht als bei den in der Antike vorherrschenden Dialogen, die vom Autor vertretene Position herauszufinden.

Im Kanon der Texte, die auch in der Schule gelesen werden können, sind neben Ciceros nicht-dialogischer Monographie De officiis v.a. die irreführenderweise so genannten Dialogi Senecas von Bedeutung. In einem von diesen, De otio, stellt Seneca den Wert der Muße heraus, die als Voraussetzung zu einer Besinnung auf die wesentlichen Fragen des Lebens verstanden wird. In § 3,2 vergleicht er zwei Staaten (res publicae), den großen Staat der Götter und Menschen, und den kleinen Staat, in den ein jeder durch den Zufall der Geburt hineingeboren wurde.

Arbeitsaufträge zu diesem Text [1]   [2] [3]

  1. In der kommentierten Ausgabe, die Ihnen empfohlen wird, trägt der Textauszug den Titel 'Der Mensch als Kosmopolit'. Suchen Sie im Internet und in Philosophielexika heraus, was mit diesem Begriff gemeint ist und welche Bedeutung er für die stoische Philosophie besitzt.
  2. Stellen Sie den Gedankengang des Textes dar. Suchen Sie die zentralen Begriffe (auf lateinisch und deutsch) heraus. Zählen Sie genau auf, welche Aufgaben die Philosophie besitzt.
  3. Überprüfen Sie die Interpretationsthesen, die Ihnen im Kommentar auf Romanum.de angeboten werden, und belegen Sie jede Interpretationsthesen mit lateinischen Zitaten.
  4. Fassen Sie die These des Textauszugs in einem Satz zusammen.

 


Anmerkungen und Literaturhinweise

[1] De Otio 3,2 

[2] Eintrag zu Seneca im 'Handwörterbuch Philosophie'  

[3] Wikipedia-Eintrag zu Seneca