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Münzen als Medien

Münzen sind besondere Medien:  [1] [2] [3]

  • Sie sind Symbol einer Wirtschaft, die sich schon in der Antike auf eine Globalisierung hin entwickelte.

  • Sie sind damals wie heute fest in den Alltag integriert.

  • Sie tragen Texte, die zwar wichtige, für die Geschichtsschreibung sogar unverzichtbare Informationen vermitteln, die aber als nicht-literarisch gelten. Diese Texte sind immer in einer festen Mustern folgenden Form mit Bildern kombiniert.

  • Sie werden weiter verbreitet als alle anderen Medien und eignen sich daher besonders für die Verbreitung von politischer Propaganda. Das Problem der 'Autoren': Für die Mitteilung steht nur extrem wenig Platz zur Verfügung.

Mehrere frei zugängliche Datenbanken im Internet ermöglichen die Recherche nach Münzen:

Numismatische Bilddatenbank Eichstätt

Numismatische Sammlung Graz

Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin

 


Anmerkungen und Literaturhinweise

[1] Abbildung einer Münze, die von Cato (Uticensis) geprägt wurde, im Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Internetseite verdient genauere Betrachtung; nur über die Begleittexte (Navigations-Links Kommentare und Wissenswertes ) kann man den Informationsgehalt der Münze erschließen.

[2] William E. Metcalf: Numismatics, in: Oxford Handbook of Roman Studies, S. 135-145 .

[3] Peter Franz Mittag: Der Quellenwert des Geldes für die Altertumswissenschaften, in: Ulrike Egelhaaf-Gaiser / Dennis Pausch / Meike Rühl: Kultur der Antike. Transdisziplinäres Arbeiten in den Altertumswissenschaften, Berlin2011, S. 157-173 .