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Bi­blio­gra­phie­ren


Ein Li­te­ra­tur­ver­zeich­nis zu einem Thema er­stel­len, das be­deu­tet bi­blio­gra­phie­ren.

Es dient ei­ner­seits dazu, das Werk eines Au­tors zwei­fels­frei iden­ti­fi­zie­ren zu kön­nen, und ist eine Hil­fe­stel­lung für den Leser. An­de­rer­seits kenn­zeich­net es ein­deu­tig die di­rek­te oder in­di­rek­te Über­nah­me geis­ti­gen Ei­gen­tums. Bei­des ist für wis­sen­schaft­lich ex­ak­tes und ethisch kor­rek­tes Ar­bei­ten ein grund­le­gen­des Prin­zip.

Bibliothek
Ab­bil­dung 1: Bi­blio­thek (Fe­gert 2005). Ge­nau­es Bi­blio­gra­phie­ren er­spart hin­ter­her das Su­chen.

Das Li­te­ra­tur­ver­zeich­nis er­fasst in al­pha­be­ti­scher Rei­hen­fol­ge sys­te­ma­tisch alle Quel­len, die im fort­lau­fen­den Text ver­wen­det und damit zi­tiert wer­den. Das Zitat in der Fuß­no­te oder noch prak­ti­ka­bler das Zitat nach dem „Har­vard-Sys­tem“ im fort­lau­fen­den Text fin­det seine Dif­fe­ren­zie­rung im Li­te­ra­tur­ver­zeich­nis.

Damit wird deut­lich, dass es eine kau­sa­le Ver­bin­dung zwi­schen dem Zi­tie­ren und Bi­blio­gra­phie­ren gibt.

Ver­glei­chen Sie dazu auch die Links
Zi­tie­ren und Har­vard-Sys­tem sowie
Zi­tie­ren in der Fuß­no­te .

Diese Daten brau­chen die Schü­ler beim Zi­tie­ren.

Grund­le­gend un­ter­schei­det man

  • Pri­mär­li­te­ra­tur und
  • Se­kun­där­li­te­ra­tur.
Pri­mär­li­te­ra­tur ist die Ori­gi­nal-Quel­le, mit der man ar­bei­tet. Se­kun­där­li­te­ra­tur sind Aus­sa­gen (von Ex­per­ten) über die Ori­gi­nal-Quel­le.

Die Glie­de­rungs­struk­tur für eine Bi­blio­gra­phie könn­te sein:

  • Ar­chi­va­li­en (= amt­li­che Akten, Pro­to­kol­le etc.)
  • Münd­li­che und brief­li­che Quel­len
  • Pri­mär­li­te­ra­tur
  • Se­kun­där­li­te­ra­tur
  • In­ter­net-Quel­len
  • Audio-Quel­len
  • Film
  • Sta­tis­tik
  • Land­kar­ten.

Zur Quel­len­an­ga­be des Wer­kes ge­hö­ren prin­zi­pi­ell fol­gen­de Es­sen­ti­als, auch bi­blio­gra­phi­sche Daten ge­nannt:

  • Name des Au­tors,
  • Vor­na­me des Au­tors
  • ( Auf­la­ge Er­schei­nungs­jahr):
  • Titel des Buchs oder Auf­sat­zes.
  • Ver­lags­ort.

Über­neh­men Sie dabei auch die hier an­ge­wand­ten Satz­zei­chen!

Der Name des Au­tors wird zur Her­vor­he­bung in Ka­pi­täl­chen (Groß­buch­sta­ben in der Größe von Klein­buch­sta­ben) ge­setzt. Diese Dar­stel­lung ist aber auf un­se­ren In­ter­net­sei­ten nicht mög­lich. Er­scheint ein Werk in einer wei­te­ren als der ers­ten Auf­la­ge, so setzt man diese An­ga­be als Hoch­zahl vor das Er­schei­nungs­jahr.

Die be­nutz­te Li­te­ra­tur wird nach dem Nach­na­men der Au­to­ren sor­tiert. Wer­den meh­re­re Werke des glei­chen Au­tors be­nutzt, nimmt man zu­sätz­lich eine chro­no­lo­gi­sche Ord­nung vor. Gibt es von einem Autor meh­re­re Werke mit glei­chem Er­schei­nungs­jahr, fügt man hin­ter dem Er­schei­nungs­jahr die Buch­sta­ben „a“, „b“ etc. hinzu.

Bei­spiel:
Bor­ne­mann, Mo­ni­ka und Mi­cha­el u. a. (2003): Re­fe­ra­te Vor­trä­ge Fach­ar­bei­ten. Von der cle­ve­ren Vor­be­rei­tung zur wir­kungs­vol­len Prä­sen­ta­ti­on. Mann­heim.

Die ge­schick­tes­te In­for­ma­ti­ons­quel­le ist das Ti­tel­blatt eines Buchs (nicht das Cover!) oder eines Auf­sat­zes sowie die Rück­sei­te des Ti­tel­blatts. Letz­te­re ent­hält heut­zu­ta­ge meist den Wort­laut der CIP-Ein­heits­auf­nah­me der Deut­schen Bi­blio­thek, die alle wich­ti­gen bi­blio­gra­phi­schen Daten er­fasst hat. Diese kann man di­rekt über­neh­men.

Der Nach­weis von Ab­bil­dungs­quel­len er­folgt am bes­ten di­rekt im An­schluss an die Bild­be­schrif­tung. Sinn­voll ist es, eine kurze Bild­in­ter­pre­ta­ti­on als Hil­fe­stel­lung für den Be­trach­ter hinzu zu fügen.

Methodentraining
Ab­bil­dung 2: Me­tho­den­trai­ning (Fe­gert 2005). Schü­le­rin­nen und Schü­ler ler­nen, Mind­maps zu er­stel­len.

Die­ser Quel­len­nach­weis er­scheint dann iden­tisch im Ab­bil­dungs­ver­zeich­nis, al­ler­dings ohne die Bild­in­ter­pre­ta­ti­on, siehe dazu fol­gen­des Bei­spiel:

Ab­bil­dungs­ver­zeich­nis
Ab­bil­dung 1: Bi­blio­thek (Fe­gert 2005)
Ab­bil­dung 2: Me­tho­den­trai­ning (Fe­gert 2005).

Ver­fas­ser die­ses Bei­trags: Fe­gert, Frie­de­mann, Carl-Eng­ler-Schu­le, Karls­ru­he